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Aktuelles Salmonellengefahr: Rückruf mehrerer Sesamprodukte
Mehr Essen & Trinken Aktuelles Salmonellengefahr: Rückruf mehrerer Sesamprodukte
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17:13 09.09.2016
Alnatura, dm und basic rufen einige Sesam-Produkte wegen Salmonellengefahr zurück. Quelle: Andrea Warnecke
Karlsruhe

Die Drogeriemarktkette dm, der Händler

Basic sowie die Bio-Marke Alnatura rufen Sesamprodukte zurück, weil

diese Salmonellen enthalten könnten. Bei dm und Alnatura handelt es

sich um Sesam aus Uganda, bei dem in Proben Salmonellen gefunden

wurde.

Die Firma basic teilte mit, sie könne nicht ausschließen, dass

zwei ihrer Produkte von den Bakterien befallen seien. Bei

dm betroffen ist der Artikel "dmBio Sesam ungeschält 500 g", wie

das Unternehmen in Karlsruhe am späten Donnerstagabend mitteilte.

Bei Kontrollen des Produkts seien in einer Probe Salmonellen

festgestellt worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass

Produkte der zurückgerufenen Chargen L6601080, L5601142, L5603020,

L5603021, L5603030, L5603050 und L5603051 betroffen sind. Verbraucher

können betroffene Ware in allen Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis

werde erstattet.

Bei Alnatura betroffen sind die Produkte Alnatura Sesam 500 Gramm mit

Mindesthaltbarkeitsdatum 3. März 2017, Alnatura Sesam ungeschält 250

Gramm mit Haltbarkeitsdatum 30. Oktober 2016 sowie die Alnatura

Saatenmischung (250 Gramm), haltbar bis 14. Dezember 2016, wie das

Unternehmen aus Bickenbach am Freitag mitteilte. Dabei sei

ausschließlich Ware mit dem Herkunftsland Uganda betroffen. Das

Herkunftsland sei wie das Mindesthaltbarkeitsdatum an der Seite der

Packungen genannt.

Produkte mit späteren Haltbarkeitsdaten sowie mit der Herkunft Indien

könnten bedenkenlos verzehrt werden. Kunden könnten gekaufte Ware in

allen Alnatura-Filialen zurückgeben und erhielten Ersatz.

Im Sortiment von

basic sind nach Angaben der Firma die Produkte

"basic Sesam ungeschält 250g" sowie "basic Saatenmischung 250g"

betroffen. Die zurückgerufenen Chargen sollten nicht verzehrt werden,

der Kaufpreis werde erstattet. Der Lieferant habe das Unternehmen

informiert, "dass eine Kontamination mit Salmonellen nicht

ausgeschlossen werden kann".

Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien, die häufig von rohem

Fleisch, von Fisch, Eiern oder eihaltigen Speisen übertragen werden.

Die Salmonellose ist die klassische Lebensmittelinfektion. Symptome

sind unter anderem Durchfall und Fieber. Außerdem drohen Schäden für

Darm, Herz, Leber, Niere oder Galle. Bei älteren und

abwehrgeschwächten Menschen kann die Infektion tödlich verlaufen.

dpa