Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Aktuelles Allergene in losen Lebensmitteln müssen gekennzeichnet sein
Mehr Essen & Trinken Aktuelles Allergene in losen Lebensmitteln müssen gekennzeichnet sein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:49 27.02.2015
Auch für lose Lebensmittel gilt seit Dezember 2014 eine Kennzeichnungspflicht. Bei Brot muss etwa ersichtlich sein, ob es Gluten enthält. Quelle: Peter Endig
München

Eine Regelung bessert hier nach.

Auch unverpackte Lebensmittel müssen inzwischen eine Kennzeichnung für Allergene tragen. Für Verbraucher kann es beispielsweise wichtig sein, zu wissen, ob der Kartoffelsalat in der Kantine Milch enthält oder das Bäckerbrot Nüsse. Am Verkaufsort müssen die 14 Lebensmittelzutaten, die am häufigsten Allergien auslösen, schriftlich und gut lesbar ausgewiesen sein. Darauf weist der TÜV Süd hin. Dazu gehören unter anderem Angaben zu glutenhaltigem Getreide, zu Eiern und daraus gewonnenen Erzeugnissen, Erdnüssen, Soja, Milch und Sellerie. Die Regelung gilt seit Mitte Dezember 2014.

Die Kennzeichnung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Verbraucher finden die Kennzeichnung entweder auf einem Schild direkt auf oder neben der Ware, in einem Aushang an der Theke, der Speise- oder Getränkekarte. Außerdem ist die mündliche Auskunft durch einen Verkäufer möglich. Allerdings kann sie fehlerhaft sein. Auf Nachfrage können Verbraucher deshalb außerdem schriftliche Informationen verlangen.

Die Kennzeichnungsvorgaben gelten für den kommerziellen Handel mit Lebensmitteln, nicht aber für den Verkauf von Snacks auf Kuchenbasaren, Flohmärkten, in Schulen oder Kindergärten.

dpa