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Rechtstipp Rückwärts gerollt: Haftungsverteilung bei einem Unfall
Mehr Auto & Verkehr Rechtstipp Rückwärts gerollt: Haftungsverteilung bei einem Unfall
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11:32 10.07.2015
Ein Verkehrsunfall durch Rückwärtsrollen des eigenen Autos hat nicht in jedem Fall die volle Haftung für den entstandenen Schaden zur Folge. Quelle: Patrick Seeger
Saarbrücken

In dem verhandelten Fall wollte ein Autofahrer an einer Kreuzung rechts an dem Pkw vor ihm vorbeifahren. Dessen Fahrer beabsichtigte nach links abzubiegen. Als sein Wagen rückwärts rollte, kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der Fahrer des geradeaus fahrenden Autos wollte den vollen Schaden an seinem Auto ersetzt bekommen und klagte.

Das Landgericht Saarbrücken befand jedoch, er müsse 20 Prozent selbst tragen. Es war nämlich nicht aufzuklären, wie weit das Auto rückwärts gerollt war. Daher berücksichtigte das Gericht auch die sogenannte Betriebsgefahr, die grundsätzlich von einem Auto ausgeht (Az.: 13 S 56/14). Über das Urteil berichtet die

Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

dpa