Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Rechtstipp Beleidigungen am Steuer sind teuer
Mehr Auto & Verkehr Rechtstipp Beleidigungen am Steuer sind teuer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:53 28.08.2018
Wird man für eine Beleidigung verurteilt, hängt die Höhe der Strafe vom monatlichen Einkommen ab. Quelle: Jens Büttner
München

Ob verbale Entgleisungen wie "Arschloch", "Blöde Kuh" und "Wichser" oder obszöne Gesten wie der ausgestreckte Mittelfinger: Wer andere im Straßenverkehr derart beleidigt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Darauf weist die "ADAC Motorwelt" hin (Ausgabe 7-8/2018).

Denn rechtlich handele es sich dabei um Straftaten. Feste Strafen für bestimmte Ausdrücke oder Gesten gibt es aber nicht. Normalerweise belegen Gerichte solche Beleidigungen mit 20 bis 30 Tagessätzen. Der Betrag hängt also vom monatlichen Einkommen ab. So kosteten im Einzelfall Kraftausdrücke wie "Blöde Kuh", "Arschloch" oder "Wichser" 1000 Euro, nennt die Clubzeitschrift des ADAC Beispiele.

In anderen Fällen gingen Beklagte demnach allerdings mit Begriffen wie "Wegelagerer", "Oberförster" oder auch "Komischer Vogel" gegenüber Polizisten straffrei aus.

Beschimpfen sich zwei Kontrahenten im selben Streit gegenseitig, können Gerichte das gegeneinander aufwiegen - und beide freisprechen.

dpa

Hält ein Bus schon vor der Haltestelle um die Mitfahrenden aussteigen zu lassen, muss er die Warnblinker einschalten, um den Verkehr zu warnen. Ansonsten trägt er bei einem Unfall beim Ausstieg eine Mitschuld.

24.08.2018

Wer als Fußgänger eine Straße überquert, sollte immer auf den Radverkehr achten. Denn das grüne Ampelzeichen räumt einem zwar das Recht ein, die Autofahrbahn zu überqueren. Doch Radwege können davon ausgenommen sein.

17.08.2018

Treckerfahrer müssen nachts beim Linksabbiegen besonders achtsam sein. Ist das langsame Fahrzeug auch noch schlecht beleuchtet, wird es zur Gefahr für andere Autofahrer, wie ein vor dem Oberlandesgericht Oldenburg verhandelter Fall zeigt.

10.08.2018