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Aktuelles Audi-Studie A7 h-tron: Brennstoffzellenauto der Oberklasse
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14:48 19.11.2014
Mit dem Forschungsfahrzeug A7 h-tron will Audi demonstrieren, dass die Brennstoffzelle auch für Fahrzeuge der Oberklasse taugt. Quelle: Audi
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Los Angeles

sserstoff angetrieben wird. Dass die Studie auf dem Oberklassemodell A7 basiert, kommt nicht von ungefähr: Die Antriebstechnologie taugt durchaus auch für eine große Limousine, lautet die Botschaft von Audi.

Im A7 h-tron erzeugt die Brennstoffzelle aus insgesamt rund fünf Kilogramm Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft Strom für rund 500 Kilometer elektrisches Fahren. Der Wasserstoff ist auf vier Kohlefaser-Drucktanks verteilt, erläutert der Hersteller. Als Abgas entsteht dabei nur Wasserdampf. Für Vortrieb sorgen zwei Elektromotoren mit einer Spitzenleistung von zusammen 228 kW/310 PS und bis zu 540 Newtonmetern Drehmoment.

Das Antriebsdoppel ermöglicht erstmals in einem Brennstoffzellenauto einen elektrischen Allradantrieb. Und weil Audi außerdem als Puffer noch die Lithium-Ionen-Akkus aus dem Plug-in-Hybridmodell A3 e-tron einbaut, können die beiden E-Maschinen ihre Leistung voll ausspielen: Den Angaben nach beschleunigen sie das Forschungsfahrzeug in 7,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Von der Markteinführung des A7 h-tron ist Audi noch weit entfernt: "Wir wollen technisch am Ball bleiben und zeigen, dass auch wir diesen Antrieb einführen könnten", rechtfertigt ein Audi-Entwickler den Forschungsaufwand. Aber angesichts der hohen Kosten und des dünnen Tankstellennetzes glaube bei Audi niemand an den schnellen Durchbruch der Brennstoffzelle: "In diesem Jahrzehnt werden wir deshalb sicher noch kein Fahrzeug anbieten."

dpa

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