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Der Psychopath und die Bestie

Kinostarts Der Psychopath und die Bestie

„Split“, „Kundschafter des Friedens“ und „Monster Trucks“ starten diesen Donnerstag neu im Kino.

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Kevin (James McAvoy) leidet im Psychothriller „Split“ unter einer gespaltenen Persönlichkeit mit 24 Identitäten.

Quelle: Universal

James McAvoy alleine ist so was wie ein Garant für gutes Kino. Dass dahinter der Macher von „The Sixth Sense“ steckt, verspricht umso mehr guten Psychostoff.

In „Split“ spielt James McAvoy (37) eine gespaltene Persönlichkeit mit 23 Identitäten und einer Unbekannten, die drei Jugendliche entführt und unter Kontrolle bringen will. Damit das Publikum nicht zu viel kriegt, wird nur eine Auswahl aus dem 23-köpfigen Potpourri gezeigt. McAvoy spielt als Kevin diese Figuren sehr eindringlich, oft mit fließenden Übergängen innerhalb von Sekunden.

Vordergründig entwickeln sich Psychoduelle – zwischen Kevin­ beziehungsweise seinen Alter Egos und der entführten Außenseiterin Casey sowie seiner Therapeutin Dr. Fletcher. Diese glaubt fest, dass Kevin ihr nichts vorgaukelt. Allerdings glaubt sie auch, ihn im Griff zu haben. 
 ­Fataler Fehler, denn längst ­haben die „Unerwünschten“ die Macht übernommen. Und sie reden immer wieder von der „Bestie“, einer 24. Identität, der unberechenbarsten. Autor und Regisseur ist M. Night Shyamalan, der unter anderem „The Sixth Sense“ und „The Visit“ gemacht hat. Mit dem neuen Werk knüpft er an den Psychothriller-Erfolg an, ohne dabei billige ­Effekthascherei zu betreiben.

  • Der Film läuft im Cineplex.
 

Kundschafter des Friedens

Sie nennen ihn Zonen-James-Bond. Die aktiven Tage seiner­ Spionage-Karriere sind allerdings längst vorbei. Für einen­ Auftrag des einstigen Erzfeinds BND trommelt Jochen Falk (Henry Hübchen) seine alte­ Truppe noch einmal zusammen: Die „Kundschafter des Friedens“. So lautete die reichlich verniedlichende Bezeichnung der DDR für ihre Spione.

Und so heißt auch die Komödie über ein Stück eher unbekannte deutsch-deutsche Geschichte, für die Regisseur Robert Thalheim („Am Ende kommen Touristen“) ein Starensemble vor der Kamera versammelte. An der Seite von Hübchen spielen Michael Gwisdek, Winfried Glatzeder und Thomas Thieme.

Die Geschichte ist wie bei vielen Komödien etwas an den Haaren herbeigezogen, nicht durchgehend schlüssig und sie nimmt es mit der historischen Wahrheit natürlich nicht allzu genau. Doch die Gags zünden. Der Film hat ein rasantes Tempo, viele ironische Anspielungen auf das Agentenfilm-Genre und er spielt mit Retro-Optik – wie zum Beispiel im Vorspann, mit dem die Komödie als Hommage an 70er-Jahre-Filme mit schrillen Farben und Szenen aus der Vergangenheit des Zonen-Bonds startet. Vor allem aber lebt „Kundschafter des Friedens“ von der stimmigen Chemie zwischen den Figuren, die sich witzige Verbal-Schlachten mit den jungen BND-Vertretern liefern.

  • Der Film läuft im Capitol.
 

Monster Trucks

Ursprünglich sollte dieser Film in den Vereinigten Staaten schon im Jahr 2015 starten. Nun läuft „Monster Trucks“ erst in diesem Januar 
 an. Entstanden unter der Ägide von „Ice Age“-Regisseur Chris Wedge erzählt uns der mit animierten Elementen angereicherte Actionfilm von einem, kurz vor dem Highschool-­Abschluss stehenden Schüler ­
namens Tripp. Dieser ersehnt nichts mehr, als endlich das langweilige Örtchen verlassen zu können, in dem er lebt. In seiner Freizeit bastelt Tripp aus Schrottresten einen monströsen Truck zusammen, der auf unheimliche Weise zum Leben erweckt wird.

  • Der Film läuft in der 3-D- und 2-D-Fassung im Cineplex.

von unserer Agentur

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