Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Betreff: Dein Ruf steht auf dem Spiel

Erpresserische E-Mails Betreff: Dein Ruf steht auf dem Spiel

Die Polizei warnt vor erpresserischen E-Mails. Der Absender behauptet, den Computer gehackt, die Webcam unter Kontrolle und den Adressaten beim Onanieren gefilmt zu haben. Die Forderung: 500 Euro in Bitcoin, sonst wird der Film veröffentlicht. 

Voriger Artikel
Mit falschem Ausweis Blut gespendet
Nächster Artikel
Für Mitarbeiter soll sich nichts ändern

Die Polizei warnt aktuell vor erpresserischen E-Mails.

Quelle: Hessisches Landeskriminalamt

Marburg. "Guten Tag, masturbieren ist natürlich normal, aber wenn deine Familie und Freunde davon zeugen, ist es natürlich eine große Schande." So beginnen die E-Mails, die laut Polizei seit einigen Wochen vermehrt Hessen beunruhigen. 

Darin behaupten die Täter, den Computer des Adressaten gehackt, einen Trojaner installiert und die Webcam unter Kontrolle zu haben. Außerdem geben die Täter vor, den Adressaten beim Besuch von Pornoseiten gefilmt zu haben. Die E-Mails münden in der Drohung, die Filme zu veröffentlichen, es sei denn, der Adressat zahlt 500 Euro. 

Existenz der kompromittierenden Videos ist fraglich

Ob tatsächlich Computer gehackt wurden, ist laut Polizei unklar. Fraglich ist auch, ob die vermeintlich kompromittierenden Videos überhaupt existieren. Denn Erpresser-E-Mails landeten auch bei Empfängern, deren Computer gar keine eingebauten Kameras haben. 

Die Polizei rät Empfängern solcher erpresserischer E-Mails, sich an die Polizei zu wenden. Auf keinen Fall sollten die E-Mails beantwortet oder Geld überwiesen werden. 

Darüberhinaus empfiehlt die Polizei, die Webcam abzukleben, die Programme des Rechners regelmäßig zu aktualisieren und eine Schutzsoftware zu installieren. 

Weitere Tipps gibt die Polizei  hier
Voriger Artikel
Nächster Artikel