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Zehn Künstler zum Jahresanfang

Marburger Kunstverein Zehn Künstler zum Jahresanfang

Malerei, Fotokunst, Skulpturen: Der Marburger Kunstverein präsentiert in diesem Jahr sieben Ausstellungen. „10 Jahre – 10 Künstler“ bildet in der kommenden Woche den Auftakt.

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Die Fotografie „Augenblicke“ von Thomas Bachler.

Marburg. Vor zehn Jahren bezog der Marburger Kunstverein die Ausstellungsräume am Gerhard-Jahn-Platz. „Daher beginnt mit ,10 Jahre – 10 Künstler‘ das Ausstellungsjahr“, erkärte der Vorsitzende Gerhard Pätzold bei der Vorstellung des Programms. Ab 15. Januar sind Arbeiten von zehn Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die bereits in den vergangenen zehn Jahren beim Kunstverein ausgestellt haben. So vielfältig wie die Geschichte des Kunstvereins – der bereits 1953 gegründet wurde – präsentiert sich die Ausstellung: filigrane bis wandfüllende Zeichnungen, Fotografie und Videoinstallationen und Skulpturen werden gezeigt.

In einer Doppelausstellung vom 12. März bis 22. April zeigen Uke Diekmann und Volker Steinbacher Installationen und Papierarbeiten. Diekmanns Arbeiten „erzählen“ häufig von skurrilen Begebenheiten des Alltags. In den Radierungen und Farbdrucken von Steinbacher kann der Begriff Landschaft durchaus bis zum Sternenhimmel reichen.

„Das Auge sieht mit“ lautet der Titel der Ausstellung des Fotokünstlers Thomas Bachler, die vom 7. Mai bis 24. Juni zu sehen sein wird. Bachlers Arbeit ist bestimmt durch „Experimente mit kameraloser Fotografie“, so Pätzold. Als einer der ersten Künstler nutzte Bachler die Möglichkeiten der Camera obscura intensiv. Selbst historisch schwierige Themen – Hitler oder Stasi-Überwachung – arbeitet der Künstler mit einem Augenzwinkern auf.

Künstlerinnen und Künstler aus der Region haben auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, ihre Arbeiten in den Räumen des Kunstvereins zu präsentieren. Wer teilnehmen möchte, kann eine Bewerbung für die Ausstellung absenden, über deren Ausgang eine Jury entscheidet.

von Christina Muth

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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