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Marburg „Yeah Yeahs“: Zwei Bands geben Vollgas
Marburg „Yeah Yeahs“: Zwei Bands geben Vollgas
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17:50 18.05.2017
Gitarre, Bass, Schlagzeug: Mehr braucht die Band „Supercobra“ nicht, um für Stimmung zu sorgen. Quelle: Felix Busjaeger
Marburg

Mit dem ersten Bier in der Hand wartete die Menge im Szenario gespannt auf den gemeinsamen Auftritt der Marburger Band „Supercorba“ und der italienischen Band „King Mastino“. Im Hintergrund spielte leise ein Mixtape Rockhits aus den Siebzigern und deutete bereits an, dass es auf der Bühne später ordentlich Gitarrenmusik zu hören geben wird.

Die Stimmung war ausgelassen und die Besucher freuten sich auf einen netten Abend. Kurz nach 21 Uhr betraten Franky „Frankster“ Burns, Ralph „Kotti“ Bumquist und Markus „Welby“ Schmidt von „Supercobra“ die Bühne. Routiniert werden die Instrumente ein letztes Mal gecheckt und schon gab das Trio Vollgas. Es wurde laut, die Gitarrenriffs sorgten für ordentlich Power, der Bass wummerte und die Hi-Hats des Schlagzeugers gaben einen markanten Beat vor.

Die Musik von „Supercobra“ ist eine Mischung aus Rock- und Punkmusik vergangener Tage, kombiniert mit einer deftigen Prise Rock’n’Roll der 60er-Jahre. Eine gute Stunde lang heizte die Band der Menge ordentlich ein, spielte Lieder aus den letzten beiden Alben und band das Publikum mit Songs wie „More Yeah Yeahs“ aktiv in den Auftritt ein.

Die zweite Band des Abends war die italienische Gruppe „King Mastino“, die auf ihrer Deutschlandtour mit ihrer befreundeten Band „Supercobra“ ein gemeinsames Konzert spielte. Das bereits aufgeheizte Publikum bekam erneut eine Stunde lang eine Mischung aus Rock’n’Roll, Punk und Rock zu hören.

Bei beiden Bands konnte man gleiche Inspirationsquellen, wie The Stooges, Hellacopters oder Hives erkennen, trotzdem unterschieden sich beide Bands bei einer durchgängig explosiven Präsenz auf der Bühne in ihrem Sound doch deutlich voneinander, was teilweise auf die zweite Gitarre in der italienischen Besetzung zurückzuführen ist. Beide Bands begeisterten das Publikum mit einer ausgesprochen guten Show.

von Felix Busjaeger