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Wurst, Met und Lesungen bei der „Marburg-Con“

Fantasy-Treffen Wurst, Met und Lesungen bei der „Marburg-Con“

Aus allen Teilen Deutschlands kamen Verleger, Autoren und Fans von Fantasy-Geschichten in Niederweimar zur „Marburg-Con“ zusammen.

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Der Marburger Fantasy-Autor Mark Staats mit Lebensgefährtin und Muse Bettina Kirsten bei der Bücher-Börse.

Quelle: Tonia Simone Poeppler

Niederweimar. Das Bürgerhaus in Niederweimar war am am vergangenen Wochenende bereits im zweiten Jahr in Folge beherrscht von Büchern und Lesungen und war Schauplatz spontaner Showkämpfe. Mythen und Märchen rund um Vampire, Werwölfe, Elfen und Elben werden von ihren Autoren vor- und ausgestellt.

Ein straffer Zeitplan zwischen den zahlreichen, vielfältigen Lesungen aus den verschiedenen Fantasy-Genres boten jede Menge, über Spannung und Nervenkitzel, Erotik und Horror bis hin zu Wild-West-Grusel.

Neben zahlreichen Autoren aus ganz Deutschland nahmen auch einige heimische Schriftsteller an der „Marburg-Con“ teil. Darunter „Die apokalyptischen Schreiber“, das Autorenquartett der schreibenden Kreativen des Marburger Vereins für Phantastik, die die Fans und Besucher zu einem „fröhlichen Weltuntergang“ einluden. Und auch der Marburger Autor Mark Staats bestritt mit seinem Verleger Torsten Low die „Schlampenschlacht“ aus seinem humorigen Fantasy-Roman „Aufstieg einer Heldin“.

Seit 1990 wird traditionell auf dem Marburg-Con neben dem Vincent-Preis (Literaturpreis für Horror und Unheimliche Phantastik) auch der Marburg-Award verliehen. „Der Marburg-Award zeichnet die beste zu einem vorgegebenen Thema eingereichte Geschichte aus, die speziell für diesen Wettbewerb geschrieben sein sollte. Sie muss auch formellen Verlagsbedingungen entsprechen“, erklärt der hier geborene Thomas Vaterrodt vom Marburger Verein für Phantastik.

Preisträgerin in diesem Jahr ist Tedine Sanss, die mit ihrer Kurzgeschichte „Der Sagenborn“ zum Thema „Mythenpunk“ die Jury aus Autoren, Verlegern, Literaturwissenschaftlern und Fans überzeugte. Leider konnte sie den Preis nicht persönlich annehmen.

Der Marburger Verein für Phantastik, hervorgegangen aus dem Marburger-Horror-Club und somit dem Fanbereich, versteht sich, laut deren Webseite, traditionell und in seiner Agenda als Förderer der Phantastischen Literatur, gerade auch für den Nachwuchs. Daher soll der Marburg-Award alle Autoren ansprechen, vom interessierten Fan, der bisher noch nichts oder wenig zu Papier gebracht hat, bis zum Profi, den vielleicht das besondere Thema eines bestimmten Jahres besonders inspiriert. Der Spaß am Schreiben soll im Vordergrund stehen.

von Tonia Simone Pöppler

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