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Wer ist ausgeschlossen – und warum?

Kulturelle Bildung in Marburg Wer ist ausgeschlossen – und warum?

Die Stadt Marburg setzt auf „Kulturelle Bildung“. Ein große, öffentliche Tagung soll helfen, Kulturträger und Schulen enger zu vernetzen. Doch was verbirgt sich hinter kultureller Bildung?

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Im Frühjahr spielte der Jugendclub des Landestheaters Marburg den Shakespeare-Klassiker „Romeo und Julia“. Im Publikum saßen viele Jugendliche. Das ist kulturelle Bildung gleich in mehrfacher Hinsicht. Es geht um Teilhabe an der Gesellschaft.

Quelle: Archivfoto

Marburg. „Kunst und Kultur sind Motoren gesellschaftlicher Entwicklungen – das macht kulturelle Bildung so bedeutsam.

Kulturelle Bildung schafft neue Lernkulturen und beeinflusst nachhaltig unser Leben innerhalb und außerhalb der Schulen.“ Das meint die Bundeszentrale für politische Bildung – und die Einrichtung weiß: „Das Thema hat Hochkonjunktur.“

In Schulen gewinnt sie an Bedeutung, längst gibt es etwa Darstellendes Spiel als Fach. Gleichwohl haben kulturelle Fächer an Schulen oft einen geringeren Stellenwert als etwa die Naturwissenschaften. Dabei bietet „kulturelle Bildung vielfältige Anregungen, das klassische Modell der Unterrichtsschule zu überwinden.

Durch neuartige Formen des Lehrens und Lernens, wie zum Beispiel beim Atelierunterricht oder in Kunst- und Lebenskunstprojekten im Sozialraum wird die Schule insgesamt bereichert“, meint etwa Professor Dr. Olaf-Axel Burow, der in Kassel Allgemeine Pädagogik lehrt.

Für die Stadt geht es allerdings in erster Linie darum, die vielen Kulturträger mit den Schulen zu vernetzen. Es gibt seit November vergangenen Jahres eine Arbeitsgruppe Kulturelle Bildung, der die städtischen Fachdienste Schule, Kultur, Jugendförderung, die Stadtbücherei, die Volkshochschule, das Staatliche Schulamt, das Hessische Landestheater, der Kulturladen KFZ und die Musikschule Marburg angehören.

von Uwe Badouin

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