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Von Siedlungsspuren bis Pilgerkulturen

Museumstag Von Siedlungsspuren bis Pilgerkulturen

Im Rahmen des Internationalen Museumstages fanden am Sonntag zahlreiche Angebote im Landkreis statt. Am Christenberg erfuhren rund 50 Interessierte allerhand über die Siedlungshistorie.

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Wie kahl der heute dicht bewaldete Christenberg um das Jahr 750 ausgesehen haben soll, zeigte Antje Coburger anhand einer Zeichnung.

Quelle: Stefan Weisbrod

Münchhausen. Bereits ab etwa 450 vor Christus siedelten Kelten auf dem Christenberg bei Münchhausen. Spuren aus dieser Zeit sind heute nicht mehr sichtbar. "Das liegt daran, dass damals noch nicht mit langlebigen Materialien gebaut wurde", erklärte Antje Coburger vom Förderkreis Christenberg den Teilnehmern an einer Führung zu den historischen Stätten. Viele hundert Jahre später, im achten Jahrhundert nach Christus, bauten die Franken an gleicher Stelle militärische Anlagen, deren Überreste dort noch heute zu entdecken sind. Ein Teil des fränkischen Heers, so berichtete Coburger, sei damals auf dem Christenberg stationiert gewesen. Anders als heute sei der Berg nahezu baumfrei gewesen: zum einen, um Feinde besser entdecken zu können, zum anderen aber auch, weil Holz als Baumaterial benötigt wurde.

Aber nicht nur auf dem Christenberg, beispielsweise auch in Großseelheim waren am Sonntag Interessierte zu Gast. Im Kirchhainer Stadtteil lud das Heimatmuseum zu einem Besuch ein. Präsentiert wurde dort die Ausstellung "Landleben in Haus und Hof um die Jahrhundertwende".

 von Stefan Weisbrod

Mehr dazu lesen Sie in der Monntagsausgabe der OP.

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