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Von Rembrandt bis Wassily Kandinsky

Ausstellung im Uni-Museum Von Rembrandt bis Wassily Kandinsky

Die Namen der Künstler, die bei der Ausstellung „WertPapier“ im Uni-Museum vertreten sind, lesen sich wie ein Who-is-who der mitteleuropäischen Kunstgeschichte. Von Dürer über Cezanne bis Klee sind fast alle vertreten.

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Fabian Reifferscheidt und Dr. Agnes Tieze mit einer Studie von Gustav Klimt.

Quelle: Christine Krauskopf

Marburg. Dass noch viele Schätze des Uni-Museums gehoben werden wollen, ist bekannt. Als wahre Goldgrube erweist sich der Bestand an 5.000 Papierarbeiten und sogenannten druckgrafischen Werken, von denen 65 ab Donnerstag gezeigt werden. Staunen über so viel Prominenz ist garantiert:

Max Beckmanns (1884 bis 1950) groteske Darstellung von „Adam und Eva“ ist dabei – Eva präsentiert ihre dralle Brust wie einen Apfel – und eine entrückend sitzende Schönheit von Gustav Klimt (1862 bis 1918), wohl eine mit Bleistift gezeichnete Studie.
Eine fantastische Radierung mit Aquatinta von Max Klinger (1857 bis 1920) zeigt eine Art Wagen, dem ein Sarg angehängt ist. Angeführt wird der bizarre Zug von Amor, auf dem leicht geöffneten Sarg reitet der Tod.

Persönliche Verbindungen von Künstlern zum Museum zeigten sich häufig und begründeten die Sammlung herausragender Blätter in Marburg, sagt Direktorin Dr. Agnes Tieze. Auch Georg Kolbe (1877 bis 1947) Conrad Felixmüller (1897 bis 1977), Ludwig von Hofmann (1861 bis 1945), Alfred Kubin (1877 bis 1959) und László Moholy-Nagy (1895 bis 1946) schenkten dem Marburger Museum bei der Gründung 1927 Originale.
Andere Blätter kamen durch Privatsammler ins Museum oder wurden angekauft. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Arbeiten des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Die Vernissage beginnt am 25. März um 18 Uhr im Universitätsmuseum. Es sprechen Professor Hubert Locher vom Kunsthistorischen Institut der Uni Marburg und Dr. Agnes Tieze. Fabian Reifferscheidt führt durch die Ausstellung. Weitere Führungen finden mittwochs am 31. März, am 14. April, am 28. April, am 12. Mai sowie am 2. Juni jeweils ab 13 Uhr statt. Sonderführungen sind für die Sonntage, 2. und 16. Mai, ab 11.30 Uhr und Freitag, 18. Juni, 18.30 Uhr vorgesehen.

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

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