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Marburg VfL-Big-Band macht ihre Fans „Happy“
Marburg VfL-Big-Band macht ihre Fans „Happy“
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00:24 28.11.2014
Corinna Keil und Stephan Bosshammer sangen nicht nur ausdrucksstark, sondern lieferten auch eine unterhaltsame Show ab. Quelle: Manfred Schubert
Marburg

„Happy“ verließen die etwa 100 begeisterten Zuhörer am Freitagabend die Waggonhalle sicher nicht nur, weil die VfL-Big-Band Marburg sie mit dem gleichnamigen Hit von Pharrell Williams als Zugabe verabschiedete. Über zwei Stunden hatten die Musiker unter Leitung von German Marstatt ein ebenso unterhaltsames wie abwechslungsreiches Konzert geboten und dabei ihren typischen Sound präsentiert, der aus der Ergänzung der swingenden Bläser und ihrer Soloeinlagen durch eine hervorragende Rhythmusgruppe und Klavier beziehungsweise Keyboard entsteht. Entsprechend dem Motto „BrassZil“ lag vor allem im ersten Teil der Schwerpunkt auf Latin Jazz aus Süd- und Mittelamerika, im zweiten war der Anteil an Pop- und Soul-Stücken höher.

Ebenso gefühl- wie temperamentvoll ging es zu, als die Band mit Instrumentalklassikern wie „Mas que nada“ und Astor Piazollas „Libertango“ den Abend eröffnete und Corinna Keil unter anderem das berühmte „Girl from Ipanema“ oder „Chega de saudade“ sang. Vor der Pause stellte auch Sänger Stephan Bosshammer mit „Angels“ von Robbie Williams und „What is hip?“ von der Funk- und Soul-Band „Tower of Power“ seine kraftvolle Stimme und seine Entertainer-Qualitäten erstmals unter Beweis.

Im zweiten Teil glänzte Corinna Keil unter anderem mit souliger Stimme bei „Street Life“ von Randy Crawford und bei „Ain’t nobody“ von Chaka Khan. Stephan Bosshammer gab neben dem weiteren Robbie Williams-Song „Let me entertain you“ mit viel Spaß den „Tiger“ Tom Jones und ging bei dem Hit „Sex Bomb“ mit dem weiblichen Publikum auf Tuchfühlung.

Direkt anschließend packten Corinna Keil und Stephan Bosshammer bei einem ihrer gemeinsamen Stücke noch eins drauf und lieferten mit der Parodie „Sexy Bomba“ von der „Familie Popolski“ eine gestisch wie mimisch sehr unterhaltsame Showeinlage.

von Manfred Schubert

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