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Vater und Sohn auf dem Jakobsweg

Filmstarts in Marburg Vater und Sohn auf dem Jakobsweg

Auf dem Jakobsweg zu sich finden – das taten schon Hape Kerkeling und andere. Nun begibt sich auch Hollywoodschauspieler Martin Sheen in dem Film „Dein Weg“ auf diese Pilgerreise.

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Tom Avery (Martin Sheen) pilgert in dem meditativen Film „Dein Weg“ auf dem berühmten Jakobsweg. Er ist auf der Suche nach seinem verstorbenen Sohn und nach sich selbst.Foto: Koch Media

Quelle: Koch Media Home Entertainment

Marburg. Als der erfolgreiche Augenarzt Tom Avery (Martin Sheen) in die Pyrenäen reist, um dort die Asche seines auf dem Jakobsweg verunglückten Sohnes zu holen, beschließt er, sich selbst auf den beschwerlichen Weg nach Santiago de Compostela zu machen. Der eher unbekannte Sohn von Martin Sheen, Emilio Estevez, hat mit seinem Vater diesen melancholischen und fast meditativen Film über einen Mann gemacht, der erst auf dem Pilgerpfad seinem Sohn und damit auch sich selbst näher kommt. Und weil Estevez diesem Mann viele skurrile Begleiter mit auf dem Weg gibt, gerät das mehr als 120-minütige Epos vor beeindruckender Kulisse nicht zu einem pathetischen Selbstfindungstrip sondern zu einer emotionalen, ehrlichen Familiengeschichte.

Der Film läuft in der Kammer.

„W.E.“: Mit ihrer zweiten Regie-Arbeit „W.E.“ blickt Popstar Madonna ins englische Königshaus vor der Zeit von Queen Elizabeth II., die gerade das Jubiläum des 60. Jahrestages der Thronbesteigung feiern konnte. Beleuchtet wird die Lovestory von

Elizabeth’ Onkel Edward VIII. (James D’Arcy) und der US-Amerikanerin Wallis Simson (Andrea Riseborough). Diese Liebe erzwang 1936 die Abdankung des Monarchen. Parallel dazu erzählt Madonna eine konstruierte Geschichte um eine New Yorkerin im Jahr 1998 namens Wally und verwebt beide Ebenen miteinander. „W.E.“ ist opulent ausgestattet.

Der Film startet in der Palette.

„Noch Tausend Worte“: Quasselstrippe Eddie Murphy wird zum Schweigen verdonnert: Ein Guru verflucht den Literaturagenten Jack McCall (Murphy), dem „Noch Tausend Worte“ bleiben. Symbolisch dafür verliert ein Baum bei jedem Wort ein Blatt.

Mit Händen und Füßen, sprechenden Spielfiguren und Grimassen kommuniziert der Vielschwätzer nun. Doch er gerät immer wieder in Situationen, in denen er ums Sprechen eigentlich nicht herumkommt. Mit esoterischem Touch wankt der Film irgendwo zwischen Komödie und Lebensratgeber: Statt mit Worthülsen um sich zu schmeißen, sollte man besser ehrlich sein.

Der Film startet im Cineplex.

„Wanderlust - Der Trip ihres Lebens“: Das Glück ist ein flüchtig Ding. Eben noch waren George und Linda voller Freude über das neue Loft in Manhattan. Doch schon stehen sie vor dem Nichts: Beide sind sie ihren Job los, und das schöne Appartement muss verkauft werden. Da George von seinem Bruder ein Jobangebot erhält, macht sich das Paar auf gen Georgia. Doch es kommt alles anders, Linda und George landen in einer Kommune voller Hippies. Dort fühlen sie sich zwar schnell willkommen, an den freizügigen Umgang mit Liebe und Sex aber müssen sich die New Yorker Yuppies erst gewöhnen. Gänzlich sorgenfrei ist das Leben im Camp „Elysium“ schließlich doch nicht. In den Hauptrollen der Komödie von David Wain sind Paul Rudd und Jennifer Aniston zu sehen.

Der Film startet im Cineplex.

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