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Vater, Sohn und ein Klavier

Konzert im Hülsen-Haus Vater, Sohn und ein Klavier

Alexander Urvalov und sein Sohn Víktor gehören inzwischen zu den Stammgästen im Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses. Jetzt spielten die Pianisten Werke von Brahms sowie von Robert und Clara Schumann.

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Viktor und Alexander Urvalov spielten Werke von Johannes Brahms sowie Robert und Clara
Schumann.Foto: Daphne Flieger

Marburg. Eine Komposition als Weihnachtsgeschenk gehört wohl zu den Dingen, die man selten - wahrscheinlich sogar nie - geschenkt bekommt. Eben ein solches Geschenk machte Clara Schumann (1819-1896) Johannes Brahms (1833-1897) Heiligabend 1856. In der „Romanze in h-Moll“ greift Clara Schumann dabei das Thema des 2. Satzes von Brahms‘ Sonate in f-Moll heraus und verarbeitet es in einem emotionsgeladenen Klavierstück.

Zu Beginn seines Auftritts spielt der Pianist Alexander Urvalov das Originalthema von Brahms und stellt dies Clara Schumanns Thema der Romanze gegenüber, damit sich jeder Zuhörer ein Bild von der Ähnlichkeit machen konnte. Erst anschließend spielt er beide Stücke.

Am Dienstagabend spielten Alexander und sein 1988 geborener Sohn Viktor Urvalov Klavierwerke von Robert Schumann, Johannes Brahms und Clara Schumann. Eine Einführung hielt Professor Dr. Lothar Schmidt vom musikwissenschaftlichen Institut der Philipps-Universität. Er informierte über die Komponisten und ihre Stücke. Zum Konzert kamen zahlreiche Zuhörer in den Konzertsaal des Hülsen-Hauses.

Viktor Urvalov spielte zwei Fugen von Robert Schumann. Während man ihm die Anspannung an seiner Körperhaltung ablesen konnte, spielt sein Vater um so gelassener und mit ruhiger Präzision. Als gefühlvolle Zugabe spielen Vater und Sohn dreihändig Robert Schumanns Abendlied.

von Daphne Flieger

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