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Marburg Trommeln für die Kinderrechte
Marburg Trommeln für die Kinderrechte
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19:54 09.09.2009
Organisatoren des Kinderfestes (von links): Marion Breu (Waggonhalle), Hans-Werner Seitz (Freie Schule), Prisca Priebe (Kinderschutzbund), Maria Pohland (KunstWerkStatt), Knut Kramer (Musikschule), Mareike Götza (Landestheater) und Renate Oberlik (Kinderschutzbund). Quelle: Beckmann

Marburg. 20 Jahre alt wird in diesem Jahr die Konvention der Rechte des Kindes. Was die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in dieser Konvention festschrieb, wird auch heute noch in vielen Ländern der Erde missachtet und ignoriert: das Recht auf Gleichheit etwa, auf Gesundheit und Bildung, Spiel und Freizeit, die freie Meinungsäußerung oder gewaltfreie Erziehung. Schutz im Krieg und auf der Flucht sind für Jungen und Mädchen in weiten Teilen der Welt ebenso wenig selbstverständlich wie ein wirksamer Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung.

Grund genug also, Jahr für Jahr wieder aufmerksam zu machen auf jene Misstände, unter denen die schwächsten Glieder der Gesellschaft zu leiden haben. Am Samstag, 19. September, findet zum Weltkindertag ein großes Kinderfest auf dem Gelände der Marburger Waggonhalle an der Rudolf-Bultmann-Straße statt. An der Organisation des um 14 Uhr beginnenden Fests sind die Aktiven des Kinderschutzbundes ebenso beteiligt wie die Erziehungsberatungsstelle Marburg, die evangelische Familienbildungsstätte, der Sozialdienst katholischer Frauen und das Mütterzentrum. Auch Unicef Marburg, die Schwangeren- und Familienberatungsstelle, die Freie Schule Marburg sowie die Musikschule und die KunstWerkStatt sind Mitorganisatoren eines Tages, der im wahrsten Sinn des Wortes mit einem Paukenschlag beginnt: Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule haben sich an einer bundesweiten Aktion beteiligt, in deren Verlauf tausende von Schlaginstrumenten gebaut wurden, um zum Weltkindertag für Kinderrechte trommeln zu können.

von Carsten Beckmann

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.