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Tonales Geschmeide mit funkelnder Brillanz

Marburg Tonales Geschmeide mit funkelnder Brillanz

750 Besucher in der Kirchenmitte, in den Seitenschiffen und im Hohen Chor erlebten am Sonntag eine überwältigende Aufführung von Verdis „Requiem“. Am Ende feierten sie fast sieben Minuten lang mit stehenden Ovationen und einigen Bravos Nils Kuppe und alle Akteure.

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Gefühlvoll und tief berührend geriet Verdis Requiem in der Elisabethkirche unter der Leitung von Kantor Nils Kuppe.

Quelle: Helmut Rottmann

Marburg. Was für ein imposantes Bild: 160 Choristen der Kantorei der Elisabethkirche und die Kantorei St. Martin in Kassel, letztere von Eckhard Manz einstudiert, der Tags zuvor in Kassel die Aufführung leitete. Gewaltiges Stimmen- und Klangvolumen konnte und musste diese Chorgemeinschaft bis zum Fortissimo entwickeln, um einerseits die Schrecken des Todes und des Jüngsten Gerichts zu verdeutlichen, was eindrucksvoll gelang. Andererseits mussten die Vokalisten gegen die Klangmacht der 60 Musiker des Orchesters St. Martin ansingen. Ob in den lauten Passagen, ob in Chromatiken, in angedeutetem Fugato, in Fuge oder Doppelfuge: Genau so wichtig war dabei, dass die einzelnen Stimmen hörbar und transparent blieben und sie sich zu einem runden Chorklang verschmolzen.

von Helmut Rottmann

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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