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Tolle Stimmen und eine rasante Show

Musical-Gala Tolle Stimmen und eine rasante Show

Vier hochklassigen Solisten boten rund 300 begeisterten Zuschauer bei der Show „Over the Rainbow - Musicals in Concert“ in der Stadtallendorfer Stadthalle bekannte Melodien.

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In farbenfrohen Kostümen und mit tollen Stimmen nahmen die Sängerinnen und Sänger das Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der Musicals. Foto: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Eigentlich schade, dass bei dieser tollen Vorstellung rund 100 Plätze freigeblieben waren. Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen des veranstaltenden Stadallendorfer Kulturkreis mit der Publikumsresonanz sehr zufrieden. Wer nicht dabei war hatte sicherlich etwas verpasst.

Rund zwei Stunden lang führten die vier Sängerinnen und Sänger zusammen mit dem Live Orchester „Rainbow Band“ die Besucher durch 50 Jahre internationale Musical-Geschichte. Auf dem Programm stand der Abba-Klassiker „Honey Honey“ aus „Mamma mia“, dass Lied von„Macky Messer“ aus der Dreigroschenoper, „Big Spender“ aus „Sweet Charity“ sowie Songs aus „Priscilla, Queen of desert“, „Sister Act“, „Phantom der Oper“ oder dem Queen Klassiker „We will rock you“.

Einen großen Teil machten Melodien aus Stücken des britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber aus. Die Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Brasilien, USA und Großbritannien verstanden es, vielfältige Emotionen auf die Bühne zu holen.

Perfekt gesungen präsentierten Maria Jane Hyde und Kristin Hölk im Duett „I know him so well“, das vielen Besuchern aus der Interpretation von Susan Boyle und Elaine Page bekannt war. Die vier Akteure hielten alles, was man sich von einem hervorragenden Musicalabend versprach: Einzigartige starke Stimmen, gepaart mit wunderschönen Tanzeinlagen, die von Rock‘n‘ Roll bis hin zu Rollschuhlauf reichten.

Charmant verknüpft wurde die musikalische Reise durch Anekdoten des Moderators Hans-Peter Wölke. Und die Hits „Aber bitte mit Sahne“ oder „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens, die von den vier Künstlern im für den Sänger obligatorischen weißen Bademantel geboten wurden, animierten zum Mitsingen.

Beeindruckend waren auch die Lichteffekte, die Vielzahl der farbenprächtigen Kostüme und die hohe Umziehgeschwindigkeit der Künstler. Mit stehenden Ovationen und rhythmischem Klatschen belohnten am Ende die Zuschauer die Leistungen der Künstler, die in ihrer Zugabe noch einmal ihre Musikalität beim Trommeln von „Stomp out loud“ auf Haushaltsgeräten wie Mülleimern oder Besen bewiesen.

Von Alfons Wieber

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