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Til Schweiger zwischen Gewehren und Gefühlen

Neu im Kino: "Schutzengel" Til Schweiger zwischen Gewehren und Gefühlen

Seitdem er in Filmen mitspielt, hat Til Schweiger vor allem mit Komödien begeistert - von „Der bewegte Mann“ bis zu „Kokowääh“. Nun legt er einen Action-Film vor. Mit dabei seine Tochter Luna.

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Ex-Elitesoldat Max (Til Schweiger) soll Nina (Luna Schweiger), die Zeugin eines kaltblütigen Mordes wurde, schützen.Foto: Warner Bros.

Marburg. Til Schweiger wechselt das Genre: Nach romantischen Komödien wie „Keinohrhasen“ und „Kokowääh“ greift er zur Waffe. Und die Kugeln fliegen in «Schutzengel» reichlich. Da ist er wieder, der echte Kerl, den der 48-Jährige so gerne gibt. Neben jeder Menge Action setzt er aber auch wie bisher auf Emotionen und Humor.

Hauptfigur des Films ist Max, ein ehemaliger Elitesoldat (Schweiger), der jetzt in einem Schutzprogramm für die Sicherheit der Zeugen sorgen soll, die in einem Prozess aussagen werden. Die Vollwaise Nina, gespielt von Schweigers Tochter Luna, hat miterlebt, wie ihr Freund mitten in Berlin erschossen wurde. In letzter Sekunde schafft es Max, sie vor einem Killerkommando in Sicherheit zu bringen. Der Gegner ist mächtig: Waffenhändler Backer hat Verbindungen nach oben.

Max muss sich alleine durchschlagen, nur unterstützt von seinem besten Freund Rudi (Moritz Bleibtreu), mit dem er als Soldat in Afghanistan war. Rudi mussten nach einer Minen-Explosion beide Beine amputiert werden.

Autor, Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller Schweiger setzt auf bewährte Elemente seiner bisherigen Arbeiten: Humor und Zwischenmenschliches. Trotz aufwändig inszenierter Schießereien ist „Schutzengel“ kein reiner Action-Film. Der Patronenverbrauch ist zwar immens, doch gerade dadurch wirken manche Szenen unfreiwillig komisch.Man muss Schweiger zugutehalten, dass er thematisiert, wie sich Soldaten fühlen, die Frauen und Kinder alleine lassen, um in den Krieg zu ziehen. Doch wirklich tiefgehend will oder kann er sich nicht damit auseinandersetzen.

Von der Besetzung her kann man Schweiger keine Fehler vorwerfen. Es macht Spaß, Luna Schweiger zuzusehen, wie sie den Teenie spielt, der langsam Selbstbewusstsein tankt. Moritz Bleibtreu liefert eine rundum gelungene Vorstellung ab, Karoline Schuch überzeugt als von Gewissensbissen geplagte Staatsdienerin. In weiteren Rollen sind unter anderem Heiner Lauterbach, Herbert Knaup und Hannah Herzsprung zu sehen.

von Dirk Steinmetz

Stimmen von Besuchern der OP-Vorpremiere:

„Super – kam auch bei den Soldaten in Mazar-al-Sharif gut an.“

Marlies Dunkel aus Neustadt

„Der beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Hat mich sehr fasziniert.“

Niclas Noll (20) aus Marburg

„Dramatisch und humorvoll mit reichlich Action.“Wolfgang Zerahn (63) aus Marburg

„Schweiger mal anders.“

Tobias Stingel (22) aus Marburg

„Ist gut – aber zu viel Schießerei.“

Inge-Rose Gimpel (54) aus Betziesdorf

„Sehr emotional, sehr gut, aber zu viel unnötiges Geballer.“

Friedrike Janssen aus Kirchhain

„Gute Mischung aus Action, Spannung und Humor.“Milena Wolff (19) aus Marburg

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