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Temporeiche Che-Biografie

Theater im g-werk Temporeiche Che-Biografie

„Der Flug des Papageien“ ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an Ernesto Che Guevara. Am Freitag, 30. November, feiert die neue German-Stage-Produktion im Theater im g-werk Premiere.

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Sinaya Sanchís (vorne) und Darinka Ezeta Batres proben den „Flug des Papageien“.

Quelle: Christine Krauskopf

Marburg. Schon die kurzen Szenen, die Darnika Ezeta Batres und Sinaya Sanchís beim Pressegespräch vorführten, zeigten: Dieses Theaterstück nähert sich dem Freiheitshelden facettenreich und mit einem hohen Tempo, mit sprühender Energie, stolz, wild und voller Idealismus. Wie die beiden Darstellerinnen ist auch die Autorin und Regisseurin, Graciela Gonzalez de la Fuente, gebürtige Mexikanerin. Ihr Stück verpasst Che keinen angestaubten Heiligenschein der Vergangenheit, sondern zeigt seine brandaktuelle Rolle, die er auch 42 Jahre nach seiner Ermordung noch spielt. „Che lebt in den Herzen der Menschen weiter, auch in Deutschland“, sagt die Regisseurin. „Er ist Realität.“

„Der Flug des Papageien“ erzählt Che’s Biografie im Spiegel von und in umgekehrter Richtung zu Milagros Lebensgeschichte: Milagros wird am Tag der Revolution, am 1. Januar 1959, in Kuba geboren. Sie wächst im Sozialismus auf und kommt im Alter von 29 Jahren nach Ost-Berlin, 14 Monate vor dem Fall der Mauer. Sie ist Nachrichtensprecherin bei der Deutschen Welle und stößt mehr zufällig immer wieder auf Che’s Spuren.

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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Zwei Menschen, zwei Leben, ein Land: In „Der Flug des Papageien“ werden nicht nur zwei Geschichten erzählt. Ausdrucksvoll wird zugleich die Atmosphäre einer Umbruchszeit durchlebt.

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