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Marburg „Teilchenbeschleuniger“ gestartet
Marburg „Teilchenbeschleuniger“ gestartet
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17:12 27.10.2013
Ein Teil des „Art Labor Marburg“-Teams: Gabriele Weiß (von links), der Bildhauer Torsten Holger Schlopsnies, Wolfgang Mattheis und Birgit Fritsche im knallbunten „Teilchenbeschleuniger“.Foto: Christian Buseck Quelle: Christian Buseck
Marburg

Seit Freitag hat Marburg einen „Teilchenbeschleuniger“. Er ist nicht ganz so groß wie der vom CERN im Schweizer Kanton Genf, nicht ganz so teuer wie der im Partikeltherapiezentrum auf den Lahnbergen und er arbeitet auch nicht mit enorm starken Magneten, die im CERN Teilchen bei minus 271 Grad in Helium auf Tempo bringen. „Das war in Marburg nicht möglich“, sagte der Berliner Bildhauer Torsten Holger Schlopsnies. Es klang fast ein wenig bedauernd.

Der Marburger „Teilchenbeschleuniger“ ist ein Kunstwerk bestehend aus 22 fünfzackigen und bunt bemalten Sternen, die um eine tragende Säule im Obergeschoss der Galeria Classica angeordnet sind. Mittendrin hängen als eine Art Richtungsgeber Hula-Hoop-Reifen und am Startplatz steht ein „Raumschiff“ aus Holz und Neonröhren. Leider hat Schlopsnies den Getränkehalter vergessen - doch den kann man ja vielleicht nachrüsten.

Vom „Fuhrwerk zum Kunstwerk“ - also vom Autohaus zum Tempel für Kunst und Theater - lautete die Aufgabe, die das Hessische Landestheater für ihre neue Spielstätte Galeria Classica gestellt hat. Schlopsnies hat daraufhin gemeinsam mit fünf Mistreitern zwei Wochen lang im ALM, dem Art Labor Marburg, gehämmert, geschraubt und bemalt. Eine Fotowand dokumentiert den Produktionsprozess und zeigt immer wieder „Fuhrwerk“. Und vielleicht entdeckt der ein oder andere auch das „Taxi der Vernunft“.

von Uwe Badouin

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