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Marburg "Syndikat" hat Krimipreise vergeben
Marburg "Syndikat" hat Krimipreise vergeben
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22:01 23.04.2016
Die Friedrich-Glauser-Preisträger: Michael Böhm (Sparte Roman, von links, Privatfoto), Benjamin Cors (Debüt: Foto: Markus Kirchgessner) und Iris Leister (Kurzkrimi, Foto: Anette_Göttlicher). Der Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi 2015 geht an Ursula Poznanski (Foto: Jeff Mangione). Mit dem Ehrenglauser wurde Jürgen Kehrer (Foto: Sarak Koska) ausgezeichnet.
Marburg

Bei der Preisverleihungsgala wurden Michael Böhm (Roman), Benjamin Cors (Debüt), Iris Leister (Kurzgeschichte) sowie Ursula Poznanski (Kinder- und Jugendkrimi) ausgezeichnet. Jürgen Kehrer stand als Träger des Ehrenpreises bereits fest.
In der Königsdisziplin ging der Friedrich-Glauser-Preis an den Schriftsteller Michael Böhm und seinen Roman „Herr Petermann und das Triptychon des Todes“.

Benjamin Cors erhielt die Auszeichnung für das beste Debüt „Strandgut“. In der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ konnte die Autorin Iris Leister die Jury mit ihrer Story „Der Hias“ überzeugen (erschienen in der Anthologie „Boandlkramer und andere Kriminalgeschichten aus dem Bayerischen Wald“).

Der beste Kinder- und Jugendkrimi wird alljährlich mit dem Hansjörg-Martin-Preis geehrt – er ging diesmal an Ursula Poznanski, die für ihren Roman „Layers“ ausgezeichnet wurde.

Der Ehrenglauser geht an Jürgen Kehrer. Der Preis würdigt sein Engagement für die deutschsprachige Kriminalliteratur und für sein bisheriges literarisches Gesamtwerk im Bereich der Kriminalliteratur. Gleich mit seinem 1990 erschienenen ersten Kriminalroman, „Und die Toten lässt man ruhen“, gelang es Jürgen Kehrer, den Regionalkrimi neu zu definieren. Mit Georg Wilsberg schuf er einen Protagonisten, der die üblichen Unbilden der menschlichen Existenz und des Verbrechens zu bewältigen hatte, dies jedoch auf eine Weise tat, wie sie so wohl nur in Münster möglich ist.