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Marburg Stimmen ersetzen Band
Marburg Stimmen ersetzen Band
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20:08 09.11.2010
Ihre Stimmen füllen die Bühne aus, Instrumente brauchen sie nicht. Die „House Jacks“ begeistern das Publikum mit ihrer A-cappella-Darbietung. Quelle: Tanja Hamer

Marburg. Wer bei a cappella nur an Wortwitz á la Wise Guys denkt, der wurde am Freitagabend eines Besseren belehrt. Die „House Jacks“ aus Kalifornien begeisterten das Publikum im KFZ.

Die fünf Sänger boten beatlastigen Pop, der je nach Leadsänger mehr oder weniger nach R&B oder Poprock klang. Jake, der kleinste der Gruppe, machte die Beatbox und das mit enorm viel Energie und Körpereinsatz. Überhaupt waren alle fünf viel in Bewegung, lebten förmlich die Musik und waren nah am Publikum. Einer der Bandgründer, Deke, plauderte gleich zu Beginn locker mit den Zuschauern. Erzählte, dass sie vor zwölf Jahren zum ersten Mal in Deutschland – und zwar in Marburg – waren. Das Publikum sang eifrig mit, als Deke ein paar Melodien vorgab und machte mit, als die Gruppe im zweiten Teil traditionell zum Wunschkonzert einlud.

„Aisha“ mussten die Jungs improvisieren. Bei anderen Wünschen, wie „Thriller“ oder „Wonderwall“ fiel ihnen das Erfüllen dann umso leichter. „Thriller“ war bis ins Detail der Geräusche am Anfang und der Stimme am Ende dem Original nachempfunden. Bass-Sänger Troy faszinierte mit seiner Barry-White-Stimme – ein Lachen ins Mikro reichte aus, um die Damen in Verzücken zu versetzen. Nach ein paar Zugaben wollte das Publikum die fünf immer noch nicht gehen lassen. Mit „Georgia on my Mind“ in Gänsehaut-Version ging ein sehr unterhaltsamer Auftritt auf hohem musikalischem Niveau zu Ende.

von Tanja Hamer

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