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Stephan Thome: „Ach, ich neige nicht so zur Euphorie“

Lesung Stephan Thome: „Ach, ich neige nicht so zur Euphorie“

Eigentlich, so möchte man meinen, müsste der Ruhm dem gebürtigen Biedenkopfer Autor Stephan Thome die Sinne vernebelt haben: Vom „Spiegel“ über „Die Zeit“, vom Hamburger Abendblatt bis zur Wiener Zeitung wird sein Debütroman „Grenzgang“ mit Lob überschüttet.

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Stephan Thome. Archivfoto

Marburg. Kaum ein Fernsehsender, der nicht schon über ihn berichtet hat. Den mit 10 000 Euro hochdotierten und renommierten Aspekte-Kulturpreis hat er bekommen und fast auch noch den Deutschen Buchpreis. Um die 15 oder auch 20 Interviews habe er wohl gegeben, schätzt Thome. Dazu kamen die Auftritte zur Buchmesse. Über all die Besprechungen in den Print-Medien hat er längst den Überblick verloren.


Hebt er da nicht ab? „Ach, ich neige nicht so zur Euphorie“, sagt Thome. Er habe nun alles für seinen Roman getan, nun schaue er weiter nach vorne. Noch im November fliegt der Lehrersohn und promovierte Philosoph wieder nach Taiwan, um an der Universität in Taipeh Konfuzius’ Lehren zu erforschen – und wieder zu schreiben.

Bis dahin stehen noch ein paar Lesungen an, die ursprüngliche Tour wurde durch ein paar weitere Termine ergänzt. Um wie viele? „Hm, Frankfurt, München, Odenwald ...“ – den Rest weiß Thome nicht so genau. Am morgigen Donnerstag jedenfalls verspricht es bei der Lesung in Marburg eng zu werden. Wegen der großen Nachfrage wurde die Lesung von der Buchhandlung Elwert erst in einen kleineren, dann in einen großen Kinosaal des Cineplex verlegt.

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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