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Staubschaden an Klais-Orgel behoben

Klais-Orgel Staubschaden an Klais-Orgel behoben

Bezirkskantor Nils Kuppe atmet auf: Nach zwei Monaten ist die prächtige, im Jahr 2006 für 1,3 Millionen Euro in der Elisabethkirche installierte Klais-Orgel wieder spielbar.

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Orgelbaumeister Bernhard Althaus hatte in den vergangenen zwei Monaten alle Hände voll zu tun, um die Klais-Orgel vom Baustaub zu befreien.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Bei Bauarbeiten im Januar wurde die Kirche in eine Staubwolke gehüllt. Der feine Staub setzte sich überall nieder, machte unter anderem das Instrument unbrauchbar.

Wie Kuppe der OP mitteilte, musste die imposante Orgel komplett zerlegt werden. Orgelbaumeister Bernhard Althaus habe mit seinen Mitarbeitern alle rund 5.000 Pfeifen der Klais-Orgel von Hand gereinigt, wieder an ihren Platz gestellt und neu gestimmt. Zwischendurch wurde geputzt, gesaugt und poliert. Gleiches gilt für die zweite Orgel der Elisabethkirche, die kleine Bosch-Orgel.

Zwar kann jetzt wieder Musik gemacht werden in Marburgs bedeutendster Kirche, aber die Reinigungsarbeiten sind noch längst nicht abgeschlossen: In den kommenden Wochen werden die Altäre und die bedeutenden Kunstwerke der Kirche vom Staub befreit.

Nils Kuppe feiert am Wochenende erst einmal die Reinigung der Klais Orgel. Am Samstag um 19 Uhr will der die große Orgel in voller Pracht erklingen lassen – mit  Praeludium und Fuge Es-Dur von Johann Sebastian Bach, der Choralbearbeitung „O Mensch bewein dein Sünde groß“ aus dem Orgelbüchlein, der 1. Sonate von Paul Hindemith aus den späten 1930er Jahren  und zum Abschluss mit der fünften Sinfonie von Charles-Marie Widor, deren Finalsatz, die „Toccata“, zu den berühmtesten Orgelwerken überhaupt gehört.

von Uwe Badouin

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