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Marburg Sozialpsychologe übt Kritik an B3-Debatte
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Marburg

Die SPD in Marburg hatte den Vorstoß für nächtliches Tempo 80 auf der Stadtautobahn gemacht, die CDU ein Überholverbot für Lkw ins Spiel gebracht (die OP berichtete). Wagner kritisiert, dass jetzt Scheinvorschläge ins Spiel gebracht würden. Das gegenseitige Zuschieben von Verantwortung trage zudem dazu bei, Wähler zu frustrieren und in die Arme rechter Populisten zu treiben. Ähnliche politische Verhaltens­muster ließen sich auch bei Themen wie „Flucht und Einwanderung“ beobachten.

Die Lokale Agenda „Nachhaltige Stadtentwicklung“ fordert den Magistrat unterdessen auf, die Bestrebungen für den Bau eines Stadtautobahn-Tunnel zu intensivieren – vor allem wegen des Zustands der Bundes­straßen-Brücken. Mit Verweis auf einige Jahre alte Studienarbeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen müsse man von einer maximalen Resthaltbarkeit von 23 bis 33 Jahren ausgehen, auch aufgrund des ­gestiegenen Verkehrsaufkommens. „Es ergibt sich die auf lange Zeit einmalige Chance, in diesem Areal zu einer guten Lösung zu kommen“, heißt es von der Agenda-Gruppe. „Marburg muss jetzt handeln.“

von Manfred Hitzeroth und Björn Wisker

Einen ausführlichen Bericht zum offenen Brief von Professor Ulrich Wagner lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)