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Stadt checkt Verkehr täglich

Weidenhäuser Brücke Stadt checkt Verkehr täglich

Die städtischen Behörden ziehen ein positives Fazit der ersten Brückensperrungswoche. Man wolle die Entwicklung der nächsten Tage abwarten, bevor etwa Ampelschaltungen verändert werden.

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Entspannung bei den Rettern

Die große Leere herrscht seit einer Woche auf der einstigen Hauptverkehrsstraße, der Weidenhäuser Brücke.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Straßenverkehrsbehörde unternehme weiterhin täglich Verkehrsbeobachtungen in der Universitätsstadt. Allerdings müssten sich nach Angaben der Stadtverwaltung die Verkehrsströme erst neu sortieren. „Die Erfahrung mit Großbaustellen in Marburg hat gezeigt, dass Autofahrer sich innerhalb von zwei bis drei Wochen neue Wege suchen. Das müssen wir abwarten und können dann nachhaltig reagieren – etwa bei den Ampelschaltungen“, sagt Regina Lang, Ordnungsamts-Chefin, auf OP-Anfrage.
Festgestellt worden sei bisher, dass es zu Stoßzeiten morgens und am späten Nachmittag aufgrund des Berufsverkehrs zu einem „erhöhten Verkehrsaufkommen in der Innenstadt entlang der Umleitungsstrecken“ komme, dass der Verkehr tagsüber aber ohne größere Behinderungen fließe.

Nach Testphase wird über Behring-Bus entschieden

Der in den vergangenen Tagen verstärkt aufgekommenen Kritik an der Extra-Einrichtung eines Gratis-Shuttle-Busses speziell für Behringwerke-Mitarbeiter tritt die Stadt entgegen: „Der Behring-Express ist ein Alternativangebot, um den Görzhäuser Hof und die Marbach zu erreichen, wo sehr viele Menschen arbeiten. Damit soll die Nordstadt entlastet werden, durch die zu den Stoßzeiten insbesondere sehr viele Mitarbeiter der ortsansässigen Pharmaunternehmen fahren. Um das Angebot möglichst attraktiv zu gestalten und damit die Verkehrssituation in der Nordstadt für alle zu entspannen, wurde es kostenlos eingerichtet.“

Nach einer Woche gebe es aber „geringe Nutzerzahlen“, nach einer Testphase werde ausgewertet, „ob das Angebot funktioniert hat und ob und wie es weitergeführt werden kann“. Grundsätzliches zum Nahverkehr: Die Busverspätungen in der vergangenen Woche seien laut Stadtwerken eher witterungs- als sperrungsbedingt gewesen.
Die Info-Homepage der Stadt verzeichnete nach eigenen Angaben 8.000 Aufrufe, das Info-Telefon sei 54 Mal angerufen worden.

von Björn Wisker

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