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Sprühende Energie und kraftvolle Körper

Moving People in der Waggonhalle Sprühende Energie und kraftvolle Körper

London oder Marburg: Sport steht derzeit hoch im Kurs. Auch die Artistengruppe „Moving People“ zeigte am Donnerstag in der ausverkauften Waggonhalle schweißtreibenden Künste.

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Professionelle Akrobatik bot die Artistengruppe „Moving People“ in der Waggonhalle.Foto: Bettina Preussner

Marburg. Es war der erste Auftritt der Absolventen der Berliner Schule für Artistik, und man kann nur sagen: Prüfung bestanden!

Hut ab vor dem Können dieser jungen Leute, die die Herzen der rund 150 Zuschauer in der Waggonhalle im Sturm eroberten. Mit dem Programm „S.P.O.R.T.“ boten die neun Artistinnen und Artisten eine professionelle, temporeiche und mitreißende Show, ihre Begeisterung wirkte ansteckend.

Da war zunächst Elisabeth, die sich am Vertikaltuch in schwindelnde Höhen hangelte und dort, kraftvoll und graziös zugleich, ihre halsbrecherischen Darbietungen zeigte. Da war der elegante Oscar, der mit dem Cyr Wheel auftrat, ein riesiger Reifen, in dem er sich mit unglaublicher Geschwindigkeit über die Bühne drehte.

Und da war die äußerst biegsame Nathalie, die Kraft und Eleganz vereinte und sich am liebsten auf den Händen über die Bühne bewegte. Sie hat über zehn Jahre beim Leistungsturnen trainiert, bevor sie zur Artistik wechselte. Ihr Vater hat sogar bei den Olympischen Spielen Gold gewonnen.

Ungewöhnliches zeigte auch Sarah, die an klirrenden Ketten turnte und bewies, dass dies nicht nur eine Kunst für harte Männer ist. Auf einem roten Ledersessel zeigte dann Ihor seine artistische Nummer. Was so einfach aussah, brauchte sicher jede Menge Muskelkraft und Körperbeherrschung, er dagegen bewegte sich mit einem Lächeln im Gesicht.

Apropos Lächeln: Die jungen Artisten bewiesen auch Humor, indem sie sich gelegentlich selbst applaudierten oder mit ironischer Miene ihre „Muckis“ vorzeigten. Und nicht nur die jungen Männer, auch die Frauen hatten einiges an Muskelmasse vorzuweisen. Schön und sehenswert waren auch die zahlreichen Nummern mit tänzerischen Elementen. Am Schluss gab es tosenden Beifall, und erst nach zwei ausgiebigen Zugaben durften die Künstler von der Bühne gehen.

von Bettina Preussner

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