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Marburg Spannung und Spaß im Retro-Design
Marburg Spannung und Spaß im Retro-Design
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20:35 04.08.2011
Eigentlich wollen die jugendlichen Helden aus „Super 8“ einen Zombie-Film drehen, doch dann läuft ihnen ein waschechtes Alien vor die Kamera. Quelle: Francois Duhamel

Marburg. Über Monate hinweg war „Super 8“ Hollywoods best gehütetes Geheimnis. Der Plot des Science-Fiction-Thrillers blieb fest unter Verschluss. Man wusste nur, dass Steven Spielberg als Produzent und J.J. Abrams als Drehbuchautor und Regisseur die Hand im Spiel hatten.

Das allein schürte den Hype und die Spannung vor dem Kinostart des Alien-Abenteuers gewaltig an. Als Schöpfer der Mystery-Serie „Lost“ zog J.J. Abrams mit dem Überlebenskampf abgestürzter Flugpassagiere schon Millionen Zuschauer in seinen Bann. Mit „Star Trek“ und „Mission: Impossible III“ lieferte er Spannung, Tempo und halsbrecherische Stunts.

Die Rechnung mit der Geheimhaltung ging auf. Als der Sci-Fi-Grusel Mitte Juni in den USA in die Kinos kam, flossen am ersten Wochenende gleich 36 Millionen Dollar in die Kassen. Nicht schlecht für eine Gruppe Kids, die mit einer Super-8-Kamera ein Filmchen drehen und dabei zufällig ein Alien im Bild einfangen. J.J. Abrams verzichtete auf namhafte Stars.

Sein Lockmittel: fesselnde Action, altmodischer Grusel und rührende Teenager-Sorgen. Eine rundum gelungene Hommage an Spielberg und Familienunterhaltung im Stil der 1970er Jahre.

Und damit ist der Popcorn-Spaß noch nicht zu Ende. Das Beste hebt J.J. Abrams für den Abspann auf.

von Barbara Munker

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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