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Marburg „Soul Kitchen“: Von der Leinwand auf die Bühne
Marburg „Soul Kitchen“: Von der Leinwand auf die Bühne
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18:58 19.11.2015
Karlheinz Schmitt (von links), Maximilian Heckmann, Camil Morariu, Ogün Derendeli, Lisa-Marie Gerl und Friedrich-Wilhelm Mackeldey in einer Szene aus „Soul Kitchen“. Quelle: Neven Allgeier
Marburg

Ziemlich schräge Typen tummeln sich in Zinos Restaurant „Soul Kitchen“. Da gibt es Zinos Bruder Illias, ein Kleinkrimineller mit Sympathiebonus.

Den durchgeknallten Sternekoch Shayn, der mit seinem Soulfood aus Zinos besserer Frittenbude fast über Nacht ein angesagtes Szenelokal macht.

Eine Band, die das Lokal als Proberaum nutzt. Und jede Menge Träumer und Überlebenskünstler. Dem Pechvogel Zino winkt plötzlich das Glück. Wer den Film kennt, weiß: Das hält nicht ewig.

Intendant Matthias Faltz hat den urbanen Kultfilm für die Bühne aufbereitet. Er verspricht einen Abend mit „viel Livemusik und Leidenschaft, mit Träumern, Überlebenskünstlern und nicht zuletzt mit leckeren Gerichten“.

Für die Bühne zeichnet Harm Naaijer verantwortlich, für die Kostüme Annie Lenk, für die Videosequenzen und die Dramaturgie Matthias Mohr. Die musikalische Leitung hat Michael Lohmann, die Choreografien hat Ekaterina Khmara entwickelt.

Auch an der Besetzung hat Faltz in der Vorweihnachtszeit nicht gespart: Ogün Derendeli, 
Julia Doege, Johannes Eimermacher, Lisa-Marie Gerl, Julia Glasewald, Maximilian Heckmann, Friedrich-Wilhelm Mackeldoy, Artur Molin, Camil Morariu, Stefan A. Piskorz, Karlheinz Schmitt sowie die Statisterie des Hessischen Landestheaters Marburg und die Tanzformation Lichtblicke setzen die Ideen um. Da wird es voll auf der kleinen Bühne.

  • Für die Premiere diesen Samstag um 19.30 Uhr gibt es vielleicht noch Restkarten.

von Uwe Badouin