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Sorgen und Nöte in fesselnden Bildern

Fotografie Sorgen und Nöte in fesselnden Bildern

Eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek gibt Einblicke in das Seelenleben von Migranten. Fotos und Texte erzählen von innerer Zerrissenheit und einem Leben zwischen zwei Welten.

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Katrin Irmler, Pharmaziestudentin aus Marburg, war bei der Eröffnung fasziniert von der Ausstellung.

Quelle: Christoph Wohlleben

Marburg. Was bewegt Menschen, ihr Heimatland zu verlassen? Wie geht es ihnen in der Fremde? Sind sie glücklich? Welche Sorgen und Ängste haben sie? Diese Fragen waren es, die die niederländische Fotokünstlerin Annet van der Voort bewegten, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Herausgekommen sind 50 Portraits von Einwanderern im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und aus 50 verschiedenen Herkunftsländern.

Eine Auswahl von 25 dieser Arbeiten kann man nun bis zum 31. Juli im ersten Stock der Uni-Bibliothek in Augenschein nehmen.

Nach Marburg geholt wurde die Wanderausstellung vom Referat für ausländische Studierende des AStA, deren Referentin Stephanie Laux die Ausstellung gemeinsam mit dem Direktor der Universitätsbibliothek Hubertus Neuhausen am Dienstag eröffnete.

Neuhausen nannte die Portraits äußerst bewegend: „Hier werden die hochemotionale Themen Migration und Integration mit Sachverstand beleuchtet. Viele der Interviews zeigen die Zerrissenheit zwischen zwei Welten, zwei Kulturkreisen, zwei Orten die man Heimat nennt.“

Die Ausstellung von Annet van der Voort ist noch drei Wochen, bis zum 31. Juli, in der Bibliothek der Philipps-Universität zu sehen.

von Christoph Wohlleben

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

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