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Marburg So oft wie möglich in Marburg spielen
Marburg So oft wie möglich in Marburg spielen
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17:38 06.05.2013
Authentisch vor und hinter der Bühne: Eva Croissant spielte am Sonntag im Knubbel.Foto: Nadja Schwarzwäller
Marburg

Dort hat die 22-Jährige 2012 die Profis in der Jury und die Fans gleichermaßen begeistert, vor allem mit ihrer eigenen Musik. Bis ins Viertelfinale schaffte sie es damals und hatte erreicht, was sie erreichen wollte: „Gewinnen wäre ganz schlimm gewesen“, sagt sie. „Es ist gut, so wie’s verlaufen ist“.

Am Sonntag war sie wieder einmal in ihrer ehemaligen Wahlheimt zu Gast: Kurz vor ihrem Konzert im Marburger „Knubbel“ saß Eva Croissant zum Interview auf einer Holzbank vor ihrem kleinen Tourbus, über den sie sich riesig freut. Drei Tage zuvor war der Auftakt ihrer „Du bist nicht irgendwer“-Tour in Köln. Bis zum 7. Juni stehen noch ein Dutzend Städte auf dem Plan.

In Marburg versuche sie so oft wie möglich zu spielen, um eben so oft wie möglich wieder herkommen zu können. „Ich lieb die Stadt halt einfach“, schwärmt sie. Eine Zeit lang hat sie hier gelebt, nachdem sie Karlsruhe und ihre Patchwork-Familie hinter sich gelassen und die Schule geschmissen hatte.

Sie gibt viel von sich preis - auch auf der Bühne. So viel wie am Sonntag in Marburg habe sie aber noch nie beim Konzert geredet, stellte sie fest - „nehmt das als Kompliment“, lobt sie ihre gut 100 Zuhörer. Die erfuhren viel über ihre Zeit bei „The Voice“ und bekamen zu jedem Lied eine Geschichte. Neben ihren eigenen Songs vom ersten Album „Du bist nicht irgendwer“ sang sie zum Beispiel auch „Auf dem Weg“ - ein Lied von Mark Forster, mit dem sie Nena damals in der „Blind Audition“ von sich überzeugen konnte oder „Du oder ich“ von ihrer Lieblingsband „Mikroboy“. Als Vorgruppe hatte sie Stephan Brecht und Vincent Matscheko von der Frankfurter Band „Vinsted“ eingeladen.

Mit Mark Forster war Eva Croissant erst kürzlich als „support“ im KFZ und den „The Voice“-Gewinner Nick Howard hat sie bei einigen seiner Konzerte ebenfalls begleitet.

Nach dem Abschluss ihrer eigenen Tour geht die Sängerin dann im Sommer mit neuem Material ins Studio. Während auf dem ersten Album viel Zweifel und Negatives im Vordergrund standen, werden die neuen Lieder mehr die Schönheit des Lebens feiern, verrät Eva - Ausdruck ihrer Entwicklung der letzten Jahre. Und auch diese Songs wird man ihr Wort für Wort glauben. Da geht es Nena nicht anders als dem Rest ihres Publikums.

von Nadja Schwarzwäller

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