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Sci-Fi aus Marburg kommt ins Kino

Kino Sci-Fi aus Marburg kommt ins Kino

Fast 15 Jahre lang haben Filmenthusiasten aus Marburg und Umgebung an ihrem Science-Fiction-Film gearbeitet. Am 7. Dezember ist er ab 20 Uhr im Cineplex zu sehen.

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Das obere Bild zeigt das Filmplakat mit den Hauptdarstellern Annette Schmidel (Mitte) und Jack Moik. das Foto rechts zeigt eine Szene von dem Planeten Adcalmahr.‘

Quelle: Magna Mana

Marburg. Irgendwann in ferner Zukunft hat sich die Menschheit im Weltall ausgebreitet. Das ist so lange her, dass die Erde selbst nur noch ein Mythos ist. Riesige Sternenreiche sind entstanden. Eines davon – das Sykon-Imperium –, liegt im Krieg mit der Konföderation Freier Welten.

Der Pilot Rick Walker soll Cynthia Perkins an ein geheimnisvolles Ziel bringen. Auf ihrem Weg werden Walker und Perkins von einer Gruppe Raumjägern abgefangen und Walker ist gezwungen seine schwer beschädigte Maschine auf einem Mond des abgelegenen Planeten Nydenion notzulanden.

Während die beiden versuchen den feindlichen Suchtrupps zu entkommen, enthüllt Perkins die Wahrheit über ihre Mission. Ausgedacht hat sich die Geschichte der Marburger Jack Moik. Der 44-Jährige hat 15 Jahre lang für diesen Film gelebt, ein Team von Filmenthusiasten um sich geschart, jahrelang Kulissen und Flugmodelle gebastelt, die Regie geführt und er spielt die Hauptrolle – den Piloten Walker.

Selbst für die Musik zeichnet er verantwortlich. „Dieser Film ist eine Hommage an die Science-Fiction-Filme der 70er und 80er Jahre. Das ist ein Würdigung all der großen Filme, die unsere Kindheit verschönert haben“, erklärte er einmal gegenüber der OP. Inzwischen liegt „Nydenion“ im Handel als DVD und Blue-Ray vor. Und er wurde auch an einen Fernsehsender verkauft. An welchen darf Moik noch nicht sagen.

Und wie fühlt man sich, wenn ein Lebenswerk abgeschlossen wird? „Es soll kein Ende, es soll ein Anfang sein“, sagt Moik. „So verrückt es klingt, aber wir wollten einfach zeigen, dass man in Deutschland auch mit wenig Geld große Science-Fiction-Filme machen kann. Es geht.“

„Nydenion“ ist ein waschechter Science-Fiction-Film aus Marburg. Entstanden sind große Teile in einer Lagerhalle in Niederweimar, wo sich das Team einmal pro Woche zum Kulissen bauen und einmal pro Woche zum Dreh traf, erklärt Marcus Grebe. Der 38-Jährige hat in Marburg Anglistik und Medienwissenschaft studiert und ebenfalls unglaublich viel Zeit in den Film investiert.
 
„Nydenion“ ist am Mittwoch, 7. Dezember, um 20 Uhr im Cineplex zu sehen. Nach der Vorstellung haben Zuschauer die Gelegenheit, Fragen an die Filmcrew zu richten. Anwesend sein werden unter anderem Regisseur und Hauptdarsteller Jack Moik, Darstellerin Annette Schmiedel, Co-Autor und Set Supervisor Marcus Grebe, Model Shop Supervisor Ben Götzky und viele andere. Karten im Vorverkauf  gibt es im Cineplex.

von Uwe Badouin

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