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Marburg Schülerbands begeistern ihr Publikum
Marburg Schülerbands begeistern ihr Publikum
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18:45 12.05.2013
Die Musiker von „4th Avenue“ gehörten zu den Nachwuchsbands, die sich beim Festival auf den Lahnwiesen präsentierten. Quelle: Christian Brück
Marburg

Den Anfang machten am Freitag die Bands „Soundcraft“, „Letter to a Friend“, „The Golden Beat“, „Just Keep Breathing“ und die Sängerin „DeneeZe“.

Beim „Hip-Hop-Special“, bei dem Hip-Hop-Formationen und -Einzelkünstler ihr Können unter Beweis stellten, fand ein Wettbewerb statt. Die von einer Jury zur Gewinnergruppe gewählten „Annere Kinna“ konnte sich wahlweise über 300 Euro oder einen Videodreh freuen.

„Wir wollen bei diesem Festival den Spaß in den Vordergrund stellen“, sagte Markus Klonk, Mitveranstalter des Open-Airs. Den Spaß sah man auch den Bands an, die am Samstag die Bühne rockten. Zehn Gruppen präsentierten sich. „Die jüngsten Bandmitglieder heute waren nur neun bis zehn Jahre alt“, schwärmte Klonk. „Es ist toll zu sehen, was in diesen jungen Jahren schon geleistet wird. Das macht Mut für die Zukunft.“

Aber auch die erfahrenen Bands kamen nicht zu kurz. Als mit „Cross“ am Samstagabend die letzte Band des Festivals die Bühne stürmte, gab es im Publikum kein Halten mehr. Tanzen und Crowdsurfing waren angesagt. Joschi Mengel, Gitarrist der Band, war nach dem Konzert begeistert: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es war einfach genial.“ Die Musiker waren allgemein sehr angetan von der Veranstaltung. Nico Wacker, Schlagzeuger der Band „Akkouch!?“, meinte: „Schön, dass hier so was Großes auf die Beine gestellt wurde. Wir würden immer wieder hier spielen.“ Auch Martin Müller von der Band „Two Minutes Union“ aus Nidda fand nur positive Worte: „Wir hatten unglaublich viel Spaß. Solche Konzerte in Marburg zaubern uns immer ein Lächeln ins Gesicht.“

Realisierbar sei das Open-Air-Festival nur gewesen, weil heimische Sponsoren die Veranstalter rege unterstützt hätten, erklärte Markus Klonk. Ob es im nächsten Jahr wieder ein „Schülerband Open-Air“ geben wird, wusste er noch nicht. „Aber wenn uns das Finanzielle nicht das Genick bricht, wollen wir es auf jeden Fall wieder versuchen“, kündigte Klonk an.

von Christian Brück

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