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Schockmomente im Gruselhaus

„House at the End of the Street“ im Kino Schockmomente im Gruselhaus

Kinder und Jugendliche, die sich gegenseitig umbringen - das ist doch eigentlich schon Horror genug. Doch Jennifer Lawrence steigt nach ihrem Erfolg mit dem Jugendfilm „Die Tribute von Panem - The Hunger Games“ jetzt richtig ein ins Thriller-Geschäft.

Marburg. Ihr neuer Film „House at the End of the Street“ ist ein klassischer Film rund um ein Gruselhaus geworden - irgendwo zwischen Horror und Psychothriller. Lawrence spielt darin im Grunde noch einmal die Rolle, die sie als Katniss Everdeen im ersten „Panem“-Film berühmt gemacht hat.

Diesmal trägt sie den Namen Elissa und zieht mit ihrer Mutter Sarah (Elisabeth Shue) von Chicago in eine Kleinstadt. Sarah ist frisch geschieden und hat sich vorgenommen, das Verhältnis zu ihrer Tochter zu verbessern. Die Miete für ihr neues Haus können die beiden sich nur aus einem einzigen Grund leisten: Im Nachbarhaus hat es vor Jahren einen besonders grausigen Mord gegeben. Ein Mädchen hat dort seine Eltern getötet, seitdem gilt es als verschollen.

Der Film spielt mit Vorurteilen und Sehgewohnheiten des Kinogängers - und schießt dabei das ein oder andere mal übers Ziel hinaus. Viele gute Ideen verpuffen, weil Schockmomente so wahllos aneinandergereiht werden, dass schnell ein gewisser Gewöhnungseffekt eintritt. Die Drehungen und Wendungen vollzieht der Film so schnell, dass Erklärungen etwas auf der Strecke zu bleiben drohen.(dpa)

In der Sneak-Preview sahen 200 Zuschauer den Film. „Trashig, teils vorhersehbar, aber gut“, so Jennifer Bramlage. Markus Balmer meinte: „Absolut klischeemäßiger Horrorversuch, aber lustig.“

Jeweils zwei Karten haben gewonnen: Sarah Winterberg, Florian Lang, Markus Balmer, Torben Schmidt und Jennifer Bramlage. Die Karten werden zugeschickt.

Der Film läuft im Cineplex.

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