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Marburg Schlagersänger besingt den „Sternenzauber“
Marburg Schlagersänger besingt den „Sternenzauber“
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17:31 20.12.2013
Zusammen mit dem Gestiko-Kinderchor war Renè Weiß mit seiner Show „Sternenzauber“ in der evangelischen Kirche in Wolferode zu Gast. Foto: Alfons Wieber
Wolferode

„Heute ist es endlich so weit. Heute ist endlich der Zaubermond aufgegangen. Lange haben ich und das ganze Team auf diesen Abend hingearbeitet“, nahm der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Norman Herwig heißt und in Rauschenberg wohnt, Bezug auf seinen Titelsong und begrüßte damit die rund 160 Gäste in dem voll besetzten Gotteshaus.

Er habe sich die Vorweihnachtszeit für sein Konzert ausgesucht, weil diese Zeit für ihn eine ganz besondere Bedeutung habe, sagte der 26-jährige, dessen Fangemeinde bei seinen Liedern von Beginn an begeistert mitging.

Dass man sich bei dem Konzert in einer Kirche befand, konnte man allerdings nur noch an dem Kreuz an der Stirnseite und der Kanzel erkennen, die von einem großen Lautsprecher gekrönt wurde. Die Stimmung in der Kirche glich mit der weihnachtlichen Dekoration, unter welcher der Altar verborgen war, und den bunten Lichteffekten, eher der in einer Disco.

Häufig mischte sich Weiß bei seinen eigenen Schlagern unter das Publikum, das ihn mit rhythmischem Klatschen anfeuerte. „Ich hatte eigentlich unsere schönen bekannten Weihnachtslieder erwartet“, sprach eine ältere Besucherin aus Wolferode in der Pause den bis dahin fehlenden Bezug der Show zur Weihnachtszeit an.

Während der fast dreiviertelstündigen Pause hatte das Publikum dann Gelegenheit, den unweit der Kirche in der Dorfmitte aufgebauten kleinen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Etwas weihnachtliche Stimmung kam dann tatsächlich auf, als René Weiß zusammen mit dem Gestiko-Kinderchor von Bettina Ott „Heitschi Bumbeitschi“ und „Stille Nacht“ anstimmte, dessen dritte Strophe gemeinsam mit dem Publikum gesungen wurde. Gesanglich voll überzeugen konnte Weiß mit dem perfekt vorgetragenen „Winter Wonderland“ und dem Bing-Crosby-Hit „White Christmas“. Was allerdings der Rap-Sprechgesang „Gib mir eine Chance“, der mit zuckenden Lichtreflexen untermalt wurde, in einer Kirche zu suchen hatte, war für viele Besucher nur schwer nachvollziehbar.

von Alfons Wieber

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