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„Schlaf der Geige“ bei Gedenkfeier in Berlin

Marburg „Schlaf der Geige“ bei Gedenkfeier in Berlin

Dem Stück „Der Schlaf der Geige“, in dem Autor und Schauspieler Willi Schmidt das Schicksal geistig behinderter Menschen in der Region zur NS-Zeit behandelt, wird in Berlin eine überregionale Würdigung zuteil.

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Willi Schmidt und Mareike Kemp erzählen die Geschichte der Verschleppung und Ermordung zweier Menschen.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Am 27. Januar  findet in der Berliner Philharmonie, eine Gedenkfeier für die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

Im Kulturrahmenprogramm werden dazu – neben Texten über betroffene Opfer – Auszüge aus Schmidts Theaterstück „Schlaf der Geige“ von Jugendlichen in Form einer szenischen Lesung vorgetragen, unterstützt durch das Berliner Theater Rambazamba.

Die Waggonhalle-Produktion erzählt von der Deportation von psychisch Kranken aus oberhessischen Dörfern , von zwei Menschen, die plötzlich weg sind, basierend auf zwei Schicksalen aus Schröck. Weil sie anders waren – er Epileptiker und sie psychisch krank – wurden sie in die „Heilanstalt“ Hadamar  deportiert, zwangssterilisiert und ermordet.

Das Stück ist am 17., 18. und 19. Januar jeweils ab 20 Uhr erneut in der Waggonhalle zu sehen.

von unseren Redakteuren

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