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Marburg „Santiano“ entert Herrenwaldstadion
Marburg „Santiano“ entert Herrenwaldstadion
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18:29 20.08.2014
Die Seebären von „Santiano“ kommen nach Stadtallendorf: Die Echo-Gewinner präsentieren ihre Show Open Air im Herrenwaldstadion.Foto: Michael Mey
Stadtallendorf

Gut 3000 Karten sind schon weg für das Konzert, sagt Depro-Chef Michael Deuker, der die Echo-Gewinner nach Stadtallendorf holt. Und der Konzertmanager ist sich ziemlich sicher: „Santiano“ wird das Herrenwaldstadion im Sturm entern.

Das norddeutsche Städtchen Flensburg hat es in sich. Da kommen eine ganze Reihe Dinge her, die Kultstatus hatten und haben. Das Bier etwa mit dem speziellen Schnappverschluss. Und der nette Motorradfreak Werner („Das muss kesseln“).

Und jetzt „Santiano“: Dort im hohen Norden Deutschlands hatte irgendwann um 2010 der Flensburger Musikproduzent Hartmut Krech eine Idee. Eine gute Idee. Er wollte die populären Hamburger Seemannslieder rocken lassen. Mit Björn Both, Peter David Sage, Hans-Timm Hinrichsen, Axel Stosberg und Andreas Fahnert fand er sturmerprobte und wetterfeste Fahrensleute: „Santiano“ war geboren. Gleich ihr erstes Album „Bis ans Ende der Welt“ stürmte die deutschen Charts: Es gab vierfach Platin, und das ist heute ganz, ganz selten in der gebeutelten Musikindustrie. Die folgende Tour mit einem Abstecher zum Wacken-Open-Air war ein Riesenerfolg, ebenso das folgende Album „Mit den Gezeiten – Live in Concert 2014“. Dafür gab es noch einmal Doppel-Platin und den zweiten Echo: „Santiano“ waren mit einem Schlag die populärste Band im Genre „Volkstümliche Musik“.

Sie selbst nennen sich auch die „älteste Boygroup der Welt“. Während volkstümliche Alpenrocker die Berge und die blauen Seen besingen, steht bei „Santiano“ die Seefahrt im Zentrum: Das Lichten des Ankers, das Setzen der Segel, Verabschiedung oder geselliges Treiben. Die fünf Shanty-Rocker wissen zudem, wovon sie singen, denn fast alle sind selbst Seefahrer gewesen oder sind in der „salzigen Luft“ des Nordens aufgewachsen.

Beim Publikum kommen sie an. Traditionelle und internationale Volkslieder werden rockig unterlegt, Elemente aus Popmusik, Rock ’n’ Roll oder Irish Folk finden sich in der Musik von „Santiano“ wieder. Und ihre stetig wachsende Fanschar kennt wohl alle ihre Songs wie „Gott muss ein Seemann sein“, „Es gibt nur Wasser“ oder „Land in Sicht“ auswendig und singt mit.

OP-Gewinnspiel

Die OP verlost 10 mal 2 Freikarten (Stehplätze) für das Konzert am Freitag, 29. August, ab 20 Uhr im Stadtallendorfer Herrenwaldstadion. Wer gewinnen will schreibt eine E-Mail unter dem Stichwort „Santiano“ an die Adresse kultur@op-marburg.de. Die E-Mail muss am 25. August um 15 Uhr vorliegen. Die Gewinner werden benachrichtigt, die Karten liegen an der Abendkasse bereit.

Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Franz-Tuczek-Weg 1 sowie unter der Ticket-Hotline 06453 / 912470 und im Internet unter www.depro-concert.de

von Uwe Badouin

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