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Romeo und Julia als Ruhrpott-Breakdancer

Theater in Marburg Romeo und Julia als Ruhrpott-Breakdancer

Die Premiere „Rumble-Reloaded“ zeigt Shakespeares Klassiker als Hip-Hop-Breakdance-Version.

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Eine Generation auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Romeo und Julia als junge Tanz-Theater-Variante am Landestheater.

Quelle: Oliver Look

Marburg. Das Hessische Landestheater Marburg zeigt die Premiere von „Rumble-Reloaded“, einer Produktion von Pottporus und Renegade, am 1. Oktober in der Stadthalle.

Romeo und Julias Gefühle füreinander sind nicht gern gesehen, denn sie gehören zu zwei unterschiedlichen, rivalisierenden Gangs (den Caps und Montis), die sich mit den Mitteln der Straße begegnen und bekämpfen. Als die beiden sich dennoch näher kommen, greift Tybalt, Julias Bruder, ein und die Situation eskaliert.

Das Geschichte des Stücks, die ihren Ursprung im Ruhrgebiet hat, trifft den Nerv der Zeit. Vor der Kulisse einer gesichtslosen Großstadt werden Headspins, Beatboxing und Akrobatik ebenso wie intensiv getanzte poetische Liebesszenen vorgetragen. Als erste Produktion der freien Tanzkompagnie Renegade markierte die Inszenierung den ersten Schritt des im Street Dance verwurzelten Vereins Pottporus ins Theatergenre.

Inzwischen hat Renegade sich mit seiner Mischform aus verschiedenen Street Art-Genres und zeitgenössischem Tanztheater im Kulturbetrieb etabliert und legt nun seine Produktion im Jahr 2010 als „Rumble-Reloaded“ neu auf. Die Inszenierung hat sich weiterentwickelt. Die Choreografie wurde, in Zusammenarbeit mit den Tänzern, von Lorca Renoux erarbeitet, Markus Michalowski führte Regie. Auf Grund einer Kooperationsvereinbarung werden die aktuellen Stücke der Tanzkompagnie Renegade regelmäßig im Spielplan des Hessischen Landestheaters Marburg zu finden sein.

„Rumble-Reloaded“ läuft am Sonntag, 3. Oktober, um 16 Uhr, und am Montag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr im Erwin-Piscator-Haus.

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