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Marburg Rockige Grüße aus den Partnerstädten
Marburg Rockige Grüße aus den Partnerstädten
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17:00 08.03.2018
Mr. Revoc aus Marburg spielen am Freitag Blues-Rock im Molly Malone‘s. Es ist eine von 72 heimischen Bands, die beim MaNo-Festival auftreten. Quelle: Veranstalter
Marburg

Das MaNo-Musikfestival ist die mit Abstand größte Partnerschaftsaktion in Marburg. Ursprünglich steht MaNo für Marburg und die englische Partnerstadt Northampton. Längst aber finden Bands aus nahezu allen Marburger Partnerstädten bei diesem Festival den Weg in die Universitätsstadt an der Lahn.

Zehn Gruppen aus Nachbarstädten zu Gast

Traditionell eröffnet wird das Festival mit einem Konzert der Bands aus den Partnerstädten. Am Donnerstag treten ab 18.30 Uhr zehn Bands aus North­ampton in England, aus Poitiers in Frankreich, aus Eise­nach in Thüringen, aus Maribor in Slowenien und sogar aus Sfax in Tunesien auf. Nur aus dem fernen Sibiu in Rumänien hat sich keine Band auf den langen Weg über den Balkan gemacht. Das Auftaktkonzert findet dieses Mal im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ) in der Frankfurter Straße statt, weil die Waggonhalle seit Montagabend wegen einer aufwendigen Sanierung geschlossen ist.

72 Bands aus Marburg beteiligt

Alle Gastbands treten auch am Freitag und Samstag beim großen Kneipenfestival auf. Manche spielen drei Konzerte, manche sogar vier.
Hinzu kommen am Freitag und Samstag 72 Bands aus Marburg und Umgebung. Das Spektrum ist riesig. Es reicht von stillem Folk über Pop bis zu knallhartem Rock. Gespielt wird in 13 Marburger Kneipen und Klubs: Neben dem TTZ sind diesmal die Alte Mensa, die Cavete, das Jugendhaus Compass, das KFZ und die Kneipen Gloria, Krokodil, Molly Malone‘s, Q, Schlucke, Sudhaus, Szenario und Zum Röhrenden Hirsch dabei.

Eintrittspreise sind äußerst moderat

In der Regel beginnen die Konzerte gegen 19 bis 20 Uhr. Pro Kneipe spielen jeden Abend vier Bands einen Set von etwa einer Stunde.
Organisiert wird das Festival zum 23. Mal von einem ehrenamtlichen Team. Alle Gastmusiker werden privat untergebracht, jede Band bekommt einen eigenen Betreuer, der ihnen Marburg und die verschiedenen Locations zeigt.
Die Eintrittspreise sind äußerst moderat. Das Auftaktkonzert am Donnerstag kostet 3 Euro. Am Freitag und Samstag gibt es Einlassbändchen zum Preis von 5 Euro, die für alle­ ­Locations gelten.

von Uwe Badouin