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Rocken für humanitäre Hilfe

Benefizkonzert im Knubbel Rocken für humanitäre Hilfe

Etwa 80 Interessierte hatten am Donnerstagnachmittag den Weg in die Marburger Rockkneipe Knubbel gefunden, um sich über die Arbeit Für Ärzte ohne Grenzen zu informieren, der größten international agierenden Organisation für medizinische Hilfe.

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Die Marburger Funcore-Band „Ragatag“ spielte ihren Spaßrock im Knubbel für einen guten Zweck.Foto: Jan Bosch

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Das Team der Kneipe organisierte einen Vortrag, der Erlös aus Buffet und Tombola, sowie die Einnahmen der zwei Konzerte am Abend gingen zugunstern der Hilfsorganisation.

Neun Monate verbrachte die Kinderärztin Ulrike Müller aus Gießen für Ärzte ohne Grenzen in Indien. „Die Bereitschaft unter teilweise instabilen Bedingungen muss man mitbringen“, erzählt sie im Vortrag über ihre Zeit im Projekt. Ein gewisses Talent zum Improvisieren sollten die Bewerber haben, um unter den teilweise schwierigen Voraussetzungen zu arbeiten. „Da die Arbeit so sinnvoll und motivierend ist, werden dort aber ganz andere Kräfte freigesetzt.“

Nach Vortrag und Stärkung am Buffet, eröffnete die Siegener Band „Side of Soul“ den musikalischen Teil des Abends. Für die zwölf Musiker musste die Bühne des Knubbel extra mit zwei Stapeln Europaletten erweitert werden. Bis alle auf der Bühne verteilten Mikros und Verstärker ihren Dienst taten, dauerte es eine halbe Ewigkeit. Belohnt wurden die ausharrenden Gäste mit feinstem Soul und Rhythm & Blues. Soulige Stimmen und ein Bläserquintett sorgten für druckvolle Stimmung.

Zu später Stunde rückten die Jungs der Marburger Funcore-Band „Ragatag“ den Zuschauern mit ihrem üblich schrillen Bühnenoutfit und extra viel Bühnenpower zu Leibe. Gewohnt glamourös sprang Sänger Shakala über die Bühne und heizte die Stimmung mit allem an, was das Rock‘n‘Ska-Repertoire der Band hergab.

Die beiden Bands verzichteten zugunsten von Ärzte ohne Grenzen natürlich auch auf ihre Gagen - außer auf das obligatorische Freibier natürlich.

von Jan Bosch

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