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Rocken bis zum Umfallen

In der Marburger Waggonhalle Rocken bis zum Umfallen

Die Waggonhalle stand ganz im Zeichen des Rock der 50er bis 90er Jahre. Die Bands heizten den Besuchern ordentlich ein. Diese waren begeistert.

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Die Band „Mingo‘s Whole Pride“ steht für klassischen Rock der 60er bis 90er Jahre.  Sie performt Hits von The Who bis ZZ Top.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Den Nieselregen und frischen Wind hatte man am Samstagabend schnell vergessen. Aus der Waggonhalle tönte schon heißer Rockabilly durch die kühle Nacht.

Die Tres Guanas kommen mit klassisch-minimalistischen Equipment der 50er daher: Halbakustische Klampfe, Kontrabass und ein Sänger, der gleichzeitig noch auf eine ­Snaredrum und ein paar Becken einprügelt. Das Ergebnis könnte fetziger kaum sein. Der Groove, den Thomas aus seinem Viersaiter zupft, geht unmittelbar in die Beine. Die hohen Akkorde von Gitarrist Christian und die leicht verzerrte Stimme von Frontmann Björn lassen das Gefühl der 50er wieder aufleben.

 Etwas härter führten Mingo´s Whole Pride die musikalische Reise fort. Sie stehen für klassischen Rock der 60er bis 90er Jahre.

Seit mehr als 20 Jahren stehen die sechs Musiker um Frontmann „Mingo“ Wiegand Nau getreu ihrem Motto „rock ‘til you drop“ auf der Bühne. Jürgen Badouin (Gitarre, Gesang), Dirk Schauss (Gitarre), Dieter Nau (Schlagzeug) und Walter Boßhammer (Bass) performten mit geübter Perfektion Hits der ­Stones, ZZ Top oder The Who.

Zwar sind alle schon etwas in die Jahre gekommen, zünden auch keine Gitarren mehr an, jedoch sitzt jeder Ton und das Publikum haben sie sowieso durch die umfassende Song-Auswahl hinter sich. Die Textsicherheit der Zuschauer lässt auf den Besitz einer mindestens mittelgroßen Plattensammlung bei vielen Zuschauern schließen.

von Jan Bosch

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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