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Marburg Robert De Niro als dämonischer Heiler
Marburg Robert De Niro als dämonischer Heiler
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18:01 08.08.2012
Dr. Margaret Matheson (Sigourney Weaver) und Paul Shackleton (Tobey Jones) wollen den Heiler entlarven.Foto: Wild Bunch
Marburg

Als ziemlich zwielichtiger Typ tritt der 68-jährige Hollywoodstar auch in seinem neuen Film „Red Lights“ auf. De Niro spielt den blinden Magier Simon Silver, der mit seinen rätselhaften Heilkräften die Massen betört und die Wissenschaft auf den Plan ruft. Ist dieser Mann tatsächlich ein Mensch mit übersinnlichen Gaben oder ein Scharlatan?

Als Jäger nicht zu erklärender parapsychologischer Phänomene schickt der spanische Regisseur Rodrigo Cortés zwei ungleiche Wissenschaftler in eine kalte, abweisende Welt – von Kameramann Xavi Giménez in gedeckten Farbtönen kongenial eingefangen. Sigourney Weaver spielt Dr. Margaret Matheson, die seit Jahrzehnten die unterschiedlichsten paranormalen Fälle untersucht. Cillian Murphy ist ihr junger, ehrgeiziger Assistent Tom Buckley.

Bislang haben sie alle Menschen mit vermeintlich außersinnlichen Fähigkeiten als Schwindler entlarvt. Der charismatische Mentalist Silver wird nun zur gefährlichen Herausforderung für die Forscher. De Niro spielt den Löffelverbieger und Geistheiler mit genau der richtigen Dosis professioneller Abgeklärtheit, um aus Simon Silver jenen unnahbaren, mächtigen Heilsversprecher zu machen.

Stark ist Cortés’ Mystery-Thriller immer dann, wenn er sich auf seine hervorragenden Darsteller konzentriert – in solchen Momenten nimmt die Kamera die Bewegungen der Figuren perfekt auf, was viel Spannung und große Dynamik schafft.

Als Wissenschaftlerin Matheson auf ungeklärte Art ums Leben kommt, ist ihr Assistent Buckley nicht mehr zu halten. Cortés nimmt in seinem Film sowohl Okkultes als auch die Wissenschaft ernst. „Red Lights“ ist ein temporeicher Thriller – mit überraschendem Ende.

Der Film läuft im Capitol.

von Elke Vogel

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