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Marburg Raffinesse trifft auf Humor
Marburg Raffinesse trifft auf Humor
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18:03 10.06.2014
Das Carion Bläserquintett aus Dänemark begeisterte die Zuhörer in Eckelshausen. Foto: Benedikt Bernshausen Quelle: Benedikt Bernshausen
Eckelshausen

„Wir haben Beethovens Stück ein bisschen verbessert“, erklärte Hornist David M.A.P. Palmquist vor dem als Oktett für Bläser komponierten op. 103. Sämtliche Arrangements des Abends stammten von dem Dänen, der durch den Abend führte. Nur das erste Stück, Ligetis „Sechs Bagatellen für Bläserquintett“ bedurfte keiner Änderung.

Die fünf Musiker begeisterten mit einem ausgewogenen Klang und mit spielerischer Raffinesse. Bei der Paganini-Etüde nach der Transkription von Franz Liszt ging die Melodie lebendig, rhythmisch und abwechslungsreich durch alle Stimmen, während die anderen Musiker die Begleitung übernahmen. Grandios die Kombination von Fagott (Niels Anders Vedsten Larsen) und Horn, die die schnellen Passagen schön tief und weich spielten ohne dabei die anderen Instrumente zu übertönen.

In der „Schauspiel-Suite“ verarbeitete Palmquist mehrere Filmmusiken Schostakowitsch, sowie Werke aus Balletten wie „Der Bolzen“ oder den beliebten „Tahiti-Trott“. Wunderschön war das Arrangement für das als „Walzer für Jazzorchester Nr. 2“ bekannte Werk, das Stanley Kubrick in seinem letzten Film „Eyes Wide Shut“ verwendete. Die Instrumentierung konnte sich mit der Besetzung eines Jazzorchesters messen lassen. Dass im Glaspavillon Velte nur fünf Musiker standen, merkte man nicht. Kurzum: Ein wunderschöner Abend, der zeigte dass klassische Konzerte auch sehr lebendig sein können.

von Mareike Bader

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