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Puppen konkurrieren mit FBI-Legende

Kino Marburg Puppen konkurrieren mit FBI-Legende

Wer gerne lacht, ist vermutlich bei den „Muppets“ gut aufgehoben. Wer einen klassischen Politthriller schätzt, der wird sich für Clint Eastwoods „J. Edgar“ entscheiden.

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Leonardo DiCaprio als J. Edgar Hoover oder Miss Piggy als Miss Piggy: Die Zuschauer haben am Mittwochabend die Qual der Wahl. „J. Edgar“ und „Die Muppets“ laufen zeitgleich in OP-Vorpremieren.

Quelle: Warner Bros. Pictures / Buena Vista

Marburg. Ein Muppets-Fan aus der Provinz ist entsetzt, als  er nach  Los Angeles kommt und erfährt, dass sich ein Großkapitalist das heruntergekommene Muppets-Studio-Gelände unter den Nagel reißen will. Zusammen mit Gary (Jason Segel) alarmiert er Kermit, Miss Piggy und die Kollegen der „Muppets“, die sich für eine Show zusammentun. Der neue „Muppets“-Film ist eine witzige Hommage der beliebten TV-Serie von Jim Henson, die von 1977 bis 1981 in Deutschland Millionen Teenager sozialisierte.

Clint Eastwood nimmt sich in „J. Edgar“ eine ziemlich umstrittene Person vor. J. Edgar Hoover, der Gründer des FBI, war einer der mächtigsten und zwielichtigsten Männer des 20. Jahrhunderts. Hoover leitete das FBI von 1924 bis zu seinem Tod  im Jahr 1972. Leonardo DiCaprio spielt diesen Mann,  der nie geheiratet hat und bis zu deren Tod mit seiner Mutter lebte. US-Kritiker sind begeistert von DiCaprios Leistung, viele rechnen mindestens mit einer Oscar-Nominierung. Eastwood richtet seinen Blick weniger auf die US-Politik der 1920er bis 1960er Jahre als auf das Privatleben des Kommunistenhassers und Gangsterjägers.

von Uwe Badouin

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