Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Publikum muss Rätsel um Komposition lösen

Semesterabschlusskonzert Publikum muss Rätsel um Komposition lösen

„Schaurig süßes Gefühl“, unter diesem Titel präsentierte der UniChor Marburg ein A-cappella-Konzert mit Werken verschiedener Epochen und Stile.

Voriger Artikel
Landschaftsbild kippt in Abstraktion
Nächster Artikel
Starke Stimmen in Rauischholzhausen

Der UniChor Marburg bot bei seinem Semesterabschlusskonzert eine Mischung aus weltlichen und geistlichen Kompositionen.

Quelle: Kathrin Wollenschläger

Marburg. Weltliche und geistliche Kompositionen von Ernst Friedrich Richter, Hugo Distler, Cäsar Cui, Wilhelm Berger und Ernst Pepping erklangen beim Semesterabschlusskonzert in der Universitätskirche.

Zu erleben waren beispielsweise „Märznacht“ und „Regina coeli“ von Johannes Brahms. In einem „Rätselstück“ für die Zuhörer galt es, eine Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy zu erkennen. Mit dem Chorwerk von Wassilij Polikarpowitsch Titow gab es auch eine Komposition in russischer Sprache. Und auf Englisch sang der Universitätschor „Over hill, over dale“ von Ralph Vaughan Williams. Nils Kuppe ließ an der Orgel Werke von Dietrich Buxtehude und Petr Eben erklingen.

Die rund 150 Besucher lauschten andächtig den kraftvollen Gesängen der 54 Studierenden. Unter der Leitung des Dillenburger Musikers Wolfgang Schult haben die Männer und Frauen im Laufe des Sommersemesters eine ambitionierte Mischung weltlicher und geistlicher Kompositionen verschiedener Stile und Epochen erarbeitet.

Das Nebeneinander von bekannten und weniger bekannten Werken sorgte für Spannung und Abwechslung. Der minutenlange Applaus nach dem Konzert zeigte die große Begeisterung des Publikums, das eine Zugabe forderte und erhielt.

von Kathrin Wollenschläger

Voriger Artikel
Nächster Artikel