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Objekte mit der Aura des Originals

Ausstellung Objekte mit der Aura des Originals

Am Mittwochabend wurde die Ausstellung „Kostbarkeiten der Philipps-Universität Marburg“ im Museum für Kunst und Kulturgeschichte eröffnet.

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Vernissage-Besucher betrachten die Urkunde zur Verleihung des Nobelpreises an Emil von Behring.

Quelle: Anja Lauer

Marburg. Neben inhaltlich wertvollen Objekten sind zur Zeit im Marburger Landgrafenschloss ausgesprochen dekorative Einzelstücke zu sehen. Zu einer Sammlung wurden diese ganz unterschiedlichen Exponate vereint wegen einer Gemeinsamkeit: Sie sind alle von besonderer Bedeutung in der Geschichte der Marburger Universität, und aus diesem Grund zu „Kostbarkeiten“ geworden.

„Dr. Agnes Tieze erkannte in dem Buch das Potenzial einer Ausstellung und begann sofort mit der Umsetzung“, erklärte Dr. Katharina Schaal während der Eröffnungsfeier am Mittwochabend. Schaal publizierte mit Dr. Steffen Arndt in diesen Tagen den gleichnamigen Band „Kostbarkeiten aus der Geschichte der Philipps-Universität Marburg in Archiv, Bibliothek und Museum“, auf welchem die Ausstellung basiert. „Zu sehen sind Objekte aus der 480-jährigen Geschichte der Alma Mater, Objekte der Schönheit oder mit der Aura des Originals“, erläuterte Schaal zum Inhalt der Ausstellung.

Alle Stücke erfüllten eine besondere Funktion, einige von ihnen auch gegenwärtig noch, wie die prächtige Amtskette. Diese gehört zu den traditionellen Insignien des Universitätspräsidenten und wird auch heute noch zu repräsentativen Anlässen getragen, erläuterte Unipräsident Professor Volker Nienhaus. „Ich erzähle immer stolz, dass der erste Nobelpreis für Medizin nach Marburg ging. Und heute kann ich diese Auszeichnung im Original sehen“, sagte Stadtführerin Renate Lührmann. Fasziniert betrachtete sie dabei die farbenfroh mit kolorierten Ornamenten geschmückte Urkunde Emil von Behrings aus dem Jahr 1901.

von Anja Lauer

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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