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Notlandung im Cappeler Feld

Thermik reißt ab Notlandung im Cappeler Feld

Weil die Thermik ihn verließ, landete ein 20-jähriger Segelflieger am Dienstagnachmittag unplanmäßig im Cappeler Feld.

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Der junge Pilot Steffen Rogoll mit seinen Eltern Wolfgang und Kerstin Rogoll vor dem Flugzeug-Anhänger.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Ein Spaziergänger informierte gegen 16 Uhr die Polizei, im Cappeler Feld sei ein Segelflugzeug notgelandet.

Die Polizei rückte aus, um nach dem Rechten zu sehen. Vor Ort stellte sich schnell heraus, der junge Pilot blieb unverletzt und auch das Flugzeug überstand die Landung unbeschadet.

Im Gespräch mit der OP erklärt der Pilot, Steffen Rogoll, wie es zu der sogenannten Außenlandung kam. "Ich bin in Idar-Oberstein gestartet und habe geplant, eine gewisse Strecke zu fliegen, ein Dreieck von rund 500 Kilometern." Von Marburg aus sollte es wieder zurück nach Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz gehen. "Ich habe aber keine Aufwinde, keine Thermik mehr gefunden und mich dann für die Außenlandung entschlossen." Diese Art der Landung auf freiem Feld sei im Segelflug nichts außergewöhnliches, erklärt Rogoll. "Das lernt man in der Ausbildung." Seine Mutter Kerstin Rogoll, ergänzt, im vergangenen Jahr sei der Sohn insgesamt sechs Mal außengelandet.

Die Eltern Kerstin und Wolfgang Rogoll kamen mit dem Anhänger aus der knapp 200 Kilometer entfernten Heimat angereist, um den Sohn und das Segelflugzeug abzuholen. Selbst beide Segelflieger, war es kein Problem für sie, die drei Stunden Fahrt pro Weg auf sich zu nehmen. "Segelfliegen ist unser Hobby und das gehört halt mit dazu", sagt Kerstin Rogoll.

von Philipp Lauer

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