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Die ultimative Party-Maschine

„Kakkmaddafakka“ Die ultimative Party-Maschine

Kakkmaddafakka sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Sie feierten mit mehr als 400 Zuschauern ein schweißtreibendes Tanzfest im Marburger Kulturladen KFZ.

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Die norwegische Indie-Pop-Band Kakkmaddafakka um Axel Vindenes begeisterte im Kulturladen KFZ mehr als 400 Fans.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Für Verwunderung sorgt sicher bei den meisten Besuchern, dass sie ihre Eintrittskarte von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) bekommen. Der hatte sich spontan entschieden, das Team des Kulturladens an diesem Abend tatkräftig bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Vorausgegangen war eine Einladung von KFZ-Geschäftsführer Gero Braach an den Kulturdezernenten Spies, den Alltag in Marburg größtem Kulturzentrum kennenzulernen.

Es habe dem Oberbürgermeister (Foto: Bosch) Spaß gemacht, er habe aber den Altersdurchschnitt ein wenig angehoben, verlautete aus dem Rathaus.

Mit tosendem Applaus werden Kakkmaddafakka empfangen.

Die sechs Jungs aus dem beschaulichen Bergen machen mit ihrer kunterbunten Beste-Laune-Musik, welcher es keineswegs an musikalischer Detailverliebtheit mangelt, der skandinavischen Indie-Pop-Szene alle Ehre. Die norwegische Band mit dem lustigen Namen rockt seit der Gründung im Jahr 2004 auf der Überholspur vieler internationaler Bühnen.

Sound ist zuletzt reifer geworden

Viel Spaß und groovende Beats sind vorprogrammiert, die meisten Songs von Kakkmaddafakka sind treibende Pop-Hymnen, bei denen kein Zuschauer stillstehen kann. Kern der Partylöwen – das soll der Bandname bedeuten – sind nach wie vor die beiden Brüder Axel und Pål Vindenes.

Auf der Setlist haben sie jede Menge Neues von ihrer im September erschienenen Platte „Hus“. Ihr Sound ist in den letzten Jahren etwas reifer geworden. Die beiden skurrilen Backgroundtänzer und -sänger, der „Kakkmaddachoir“, sind verschwunden, ein Keyboard dazu gekommen. Ihr Disco-Pop trifft auf Sixties-Rock, Ska und Reggae und klingt mit jedem Jahr runder. Die kindliche Spielfreude ist jedoch nach wie vor ungebremst.

Es wird wild getanzt im Saal, jeder Song mitgesungen und vom Publikum lautstark bejubelt. Sänger und Gitarrist Axel Vindenes bietet den Fans stets eine atemberaubende Bühnenshow. Wenn sein Mund nicht gerade am Mikro klebt, tanzt er mit Bruder Pål und Bassist Stian Sævig über die Bühne oder veranstaltet wilde Verrenkungen mit seiner Gitarre.

Mit Leichtigkeit schaffen es Kakkmaddafakka, ihrem Publikum vom ersten bis zum letzten Ton und einer Hammerbühnenperformance kräftig einzuheizen. Die ultimative Party-Maschine bescherte den begeisterten Fans wieder einen körperlich anstrengenden und musikalisch herausragenden Abend in Marburg.

von Jan Bosch

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